|
Mullahs abscheuliche Kriminalität in Mahabad |
|
Friday, 15 July 2005 |
Der iranische Widerstand fordert die internationale Weltgemeinschaft
auf, das Verbrechen der Mullahs in Mahabad zu verurteilen und eine
internationale Beobachtergruppe hinzuschicken.
Vier Tage Demonstration, Streiks der Ladenbesitzer und Schulen gegen Folter und Mord eines jungen Mannes
Der iranische Widerstand fordert die Menschenrechtskommission der
Vereinten Nationen und alle Menschenrechtsorganisationen der Welt auf,
den schrecklichen Mord an einem jungen Mann in Mahabad (eine Stadt im
Westen des Irans) und Festnahmen der Demonstranten zu verurteilen und
ein Untersuchungskomitee zu bilden. Tatenlosigkeit der internationalen
Gemeinschaft hat die Fortsetzung der Verbrechen der herrschenden
Mullahs im Iran zur Folge.
Daher ist es höchste Zeit, dass sich der Sicherheitsrat der Vereinten
Nationen mit den Menschenrechtsverletzungen des Mullah-Regimes
beschäftigt.
Am Abend des 9. Juli wurde Seyed-Kamal Seyd-Ghader, bekannt als Shuvan
und zwei seiner Freunde von Sicherheitsbeamten angeschossen. Nach
seiner Festnahme wurde er barbarischen Foltern ausgesetzt und
anschließend getötet. Die Revolutionswächter haben daraufhin seine
Leiche an einen PKW gebunden und ihn durch die ganze Stadt gezogen.
Anschließend wurde die entstellte Leiche an die Familie übergeben.
Seyed-Ghader gehörte zu den politisch Aktiven und hatte zur
Organisation der Demonstrationen im letzten Monat wesentliches
beigetragen. Sein Tod löste eine Welle des Entsetzens und Wut bei der
Bevölkerung in Mahabad aus.
In einer Demonstration, die am Dienstag, den 12. Juli stattfand, hat es
Zusammenstöße zwischen aufgebrachten Demonstranten und bewaffneten
Milizen gegeben. Bei diesen Auseinandersetzungen wurden über 50
Menschen festgenommen.
Die staatliche Zeitung „Jomhure-Eslami“ macht bezüglich dieser
Demonstration Zugeständnisse und schreibt: „ Einige dieser
antirevolutionären Kräfte haben die Jugendlichen ermutigt, alte Reifen
in den Strassen, Richtung Esteghlal-Platz, in Feuer zu stecken und sich
gegen die Sicherheitskräfte zur Wehr zu setzten. Ein Teil dieser
antirevolutionären Kräfte waren mit Mottorädern unterwegs. Dabei kam es
zu Auseinandersetzungen zwischen ihnen und der Polizei.“
Aus Angst vor einer Ausweitung der Unruhen hat das Regime am Mittwoch,
Hunderte von bewaffnete Kräften und Sicherheitsbeamten in zivil in der
Stadt stationiert. Alle Ein- und Ausgänge der Stadt waren blockiert,
die Stadt war quasi umzingelt. Dennoch haben die aufrichtigen
Jugendlichen mit Einbruch der Dunkelheit gegen das Regime und dessen
Machtapparat demonstriert und sich mit den Söldnern des Regimes
angelegt. Während der Auseinadersetzungen wurden einige
Revolutionswächter angegriffen und ihre Autos in Feuer gesteckt. Die
Jugendliche haben dann die Stadtteile „Esteghlal“, „Bagh Shaygan“ und
„Posht Tapeh“ unter ihre Kontrolle gebracht und versucht mit Steinen,
Holzstöcken und Molotowcocktail gegen den Machtapparat zu kämpfen. Die
Spezialeinheit des Regimes versuchte mit Tränengas und Schlagstöcke
Herr der Lage zu werden und ist mit ungeheuerer Brutalität vorgegangen.
Diesbezüglich sind mehrere Menschen verletzt bzw. verhaftet worden.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
15. Juli 2005 |