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Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

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veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

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Atomare Ambitionen: 3000 Uran-Zentrifugen im Iran
Saturday, 20 January 2007

Die Mullahs im Iran treibt offenbar die Entwicklung ihrer geheimen Atomprojekte schneller voran als bisher – gegen den dringenden Rat von EU und USA. 

Hannoversche Allgemeine - Am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO in Wien hieß es am Freitag, der Iran stehe vor der Ausweitung seiner umstrittenen Urananreicherung. Die Nachrichtenagenturen berichteten unter Berufung auf Diplomaten, die Islamische Republik sei im Begriff, 3000 Zentrifugen zur Urananreicherung in ihrer Nuklearanlage in Natans zu installieren. Den Diplomaten zufolge ist für die Installation der Zentrifugen „alles vorbereitet“. Das Land warte nun offenbar auf ein geeignetes Datum, um den Schritt öffentlichkeitswirksam zu vollziehen.

Mit den Zentrifugen kann sowohl niedrig als auch hoch angereichertes Uran gewonnen werden. Letzteres wird für den Bau von Atomwaffen benötigt. Die Weltgemeinschaft befürchtet, dass der Iran genau dies plant – und künftige Machtproben im Nahostkonflikt mit Atombomben ausgetragen werden könnten. Die Vereinten Nationen haben Sanktionen verhängt. Die EU-Außenminister beraten am Montag unter Leitung von Frank-Walter Steinmeier (SPD) unter anderem über Reisebeschränkungen für iranisches diplomatisches Personal.

Im neuerdings von den Demokraten beherrschten US-Kongress wächst unterdessen die Sorge vor einem neuen Krieg. Eine Gruppe von elf Abgeordneten warb am Freitag für ein Gesetz, das einen Angriff der USA auf den Iran von der Zustimmung des Kongresses abhängig machen soll. Die Resolution solle eindeutig klarstellen, dass sich die 2002 erteilte Billigung der US-geführten Irak-Invasion nicht auf den Iran ausweiten lasse, sagte der Republikaner Walter Jones, einer der Initiatoren. Ein Angriff wäre dann nur noch ohne Erlaubnis des Kongresses gestattet, wenn der Iran seinerseits die USA attackiere.

US-Präsident George W. Bush warnte den Iran unterdessen in einem Rundfunkinterview vor Waffenlieferungen in den Irak. Sollte es solche Lieferungen geben, würden die USA „handeln“. Militärexperten verweisen darauf, dass die USA bereits einen weiteren Flugzeugträger in den Golf verlegt haben und im Irak ein neues Luftabwehrsystem aufbauen. Im nordirakischen Erbil stürmten US-Soldaten Ende voriger Woche ein iranisches Verbindungsbüro und nahmen fünf Iraner fest, denen sie vorwerfen, im Irak den Terror zu fördern.

 
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