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Streike von Tausenden Arbeitern gegen die arbeitnehmerfeindliche Politik des Mullahregimes |
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Monday, 18 July 2005 |
Am Samstag, den 16.07.2005, haben mehrere Tausend unter dem
Existenzminimum lebenden Arbeiter im Iran gegen die
arbeitnehmerfeindliche und ausbeutende Politik des Regimes gestreikt.
Trotz unbändiger Inflation und extrem hoher Teuerungsrate ist für
Millionen Arbeiter im Lande keine Gehaltserhöhung in Sicht. Verzögerung
bei der Lohnzahlung, keine finanzielle Unterstützung seitens der
Konzerne bei Notfällen, mangelhafte oder fehlende Kranken-, Sozial- und
Arbeitslosenversicherung führt die Arbeitnehmer zunehmend in eine
dramatische Situation.
An den Streiken vom Samstag haben
- über 4.000 Mitarbeiter der Fabrik- und Produktionsstätte in "Nordkhorasan",
- ca. 17.000 Arbeiter in der Provinz "Ilam",
- tausende Arbeiter in der Stadt "Shushtar",
- ca. 1.000 Arbeiter der Fabrik "Pars Elektrik Teheran",
- über 20.000 Arbeitnehmer in den Städten "Pakdasht" und "Varamin",
- ca. 10.000 Arbeiter in der Provinz "Golestan" und
- tausende Arbeiter der Produktions- und Dienstleistungssektoren der Städte " Yazd" und "Bushehr" teilgenommen.
Diese Aktion wurde ebenso von Mitarbeitern der Verkehrsbetriebe
(Busfahrer usw.) der Städte "Teheran" und "Ghom" unterstützt. Der
Streik war so umfangreich, dass einige Nachrichtenagenturen des Regimes
gezwungenermaßen darüber berichtet haben.
Herr Abbas Davari, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit des
Nationalen Widerstandsrates, begrüßte den Streik und erklärte sich mit
den Streikenden solidarisch. Er machte die Organisationen für
Arbeiterrechte, darunter die internationale Arbeitsorganisation, den
internationalen Bund der Gewerkschaften und die internationale
Konföderation für Arbeit auf die arbeiterfeindliche Gesetzte und die
furchtbare Situation der Arbeitnehmer im Iran aufmerksam.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
17. Juli 2005 |