Nationalen Widerstandsrates Irans - NWRI
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Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

WOCHENMAGAZIN

veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

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Untersuchen oder vorbeugen?
Friday, 22 July 2005
Von Dr. Manouchehr Hezarkhani
Vorsitzender des Kulturausschusses des NWRI


Die Briten, so scheint es, werden sich in eine Grundlagenuntersuchung nach den Gründen für die neue Geißel stürzen: den islamischen Terror. Gerade rechtzeitig. Sie haben ja nur 20 Jahre Verspätung, aber besser spät als nie.

Sie hätten nach dem Mordaufruf von Khomeini an Salman Rushdie daran denken sollen. Dort war man noch an den Anfängen, in der Nähe des Urknalls, der den Export der islamischen Revolution in die Welt ankündigte.

Aber damals glaubte man nicht daran. Man hat es vorgezogen – natürlich unter Sicherung des potentiellen Opfers – in einen kritischen Dialog mit dem Initiator des islamischen Terrors zu treten, um die einfache Botschaft weiter zu geben: nicht bei uns, macht das anderswo!

Heute, fast 30 Jahre nach dem Urknall und vor allem dank der galoppierenden Globalisierung, gibt es kein anderswo mehr, kein bei uns. Alles ist in Bewegung und im Fluss. Also warum sollte sich der islamische Terror, virulent und aggressiv von Anfang an, Grenzen setzen.

Zu einem der beiden Dinge, oder besser dem islamischen Fundamentalismus. Er ist, worauf der iranische Widerstand bereits seit einem Viertel Jahrhundert immer wieder hinweist, eine globale Gefahr für die ganze Menschheit. Und deshalb muss er bekämpft werden. Oder man sieht ihn als ein Produkt der Globalisierung und der Unterentwicklung mit dem man spielen kann, handeln und sogar vorteilhafte und profitable Beziehungen besitzen kann. Und in diesem Fall, wie Henry Kissinger stetig erinnert, muss man sich der Frage stellen: Was wäre das Ergebnis gewesen, wenn bei den Attentaten von London Atomwaffen benutzt worden wären?

Vor der Ungeheuerlichkeit der Gefahr ist es das Wichtigste, nicht technische Untersuchungen in die Wege zu bringen, sondern politische Entscheidungen zu treffen und konsequent zu handeln.

 
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