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Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

WOCHENMAGAZIN

veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

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Iran: Keine zusätzliche Atom-Inspektionen / Granulat produziert
Tuesday, 27 November 2007

BAZ - Iran will die von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) geforderten zusätzlichen Inspektionen von Atomanlagen nicht zulassen. Dies sagte Atomprogramm-Chef Gholam Resa Aghazadeh am Samstag nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Isna.
Es könne zu einem späteren Zeitpunkt über zusätzliche Kontrollen gesprochen werden. «Aber mit Sicherheit nicht heute», betonte Aghazadeh. Die IAEA hatte Teheran am Freitag in Wien aufgefordert, zusätzliche Inspektionen zuzulassen.

IAEA-Chef Mohamed El Baradei hatte anlässlich der Gouverneurstagung der UNO-Behörde erklärt, er könne anhand der ihm vorliegenden Informationen nicht bescheinigen, dass Irans Atomprogramm ausschliesslich ziviler Natur sei.

Iran produziert atomares Granulat
Die IAEA soll in der kommmenden Woche dem UNO-Sicherheitsrat einen Bericht über das iranische Atomprogramm übermitteln, auf dessen Grundlage über neue Sanktionen gegen Teheran beraten werden soll. Die USA und andere Staaten verdächtigen Iran, insgeheim an Atomwaffen zu arbeiten. Teheran betont dagegen, das Programm diene nur der Energiegewinnung.

Iran hat nach eigenen Angaben erstmals Uran-Oxid-Granulat hergestellt. Dieses werde als nuklearer Brennstoff für den im Bau befindlichen Schwerwasserreaktor dienen, erklärte Aghazadeh am Samstag laut einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA. Beobachtern zufolge handelt es sich dabei um einen grossen technologischen Fortschritt. Der 40-Mewgawatt-Schwerwasserreaktor soll in Arak südwestlich von Teheran entstehen.

Die iranische Regierung erklärte, sie arbeite noch daran, auch für Leichtwasserreaktoren - wie den mit russischer Hilfe gebauten Reaktor in Buschehr am Persischen Golf - einen Brennstoff in Granulat-Form zu entwickeln. Dieser müsste aus angereichertem Uran hergestellt werden, wie der iranische Nuklearwissenschaftler Rassul Sediki Bonabi der Nachrichtenagentur AP erklärte. Die Anreicherung von Uran ist allerdings der Kernpunkt im Atomstreit des UNO-Sicherheitsrats mit Teheran.
 
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