Nationalen Widerstandsrates Irans - NWRI
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Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

WOCHENMAGAZIN

veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

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Iran: Jugendliche zum Tode verurteilt
Mittwoch, 06 Februar 2008

Iran: A young man sentenced to death for drinkingIm Iran wurde ein 22-Jähriger zum Tode verurteilt, weil er mehrfach gegen das Alkoholverbot verstoßen hat. Die Zahl der Hinrichtungen im Iran steigt.
Die Presse - Im Iran sind nach Angaben der Exil-Opposition neun Jugendliche zum Tod durch den Strang verurteilt worden. Alle Verurteilten seien zum Zeitpunkt ihrer Straftaten unter 18 Jahre alt gewesen. Das erklärte der Nationale Widerstandsrat des Iran (NCRI). Außerdem ist ein 22-jähriger Mann zum Tode verurteilt worden, weil er mehrfach gegen das strikte Alkoholverbot verstoßen hat.
 

Beim vierten Verstoß gegen das Alkoholverbot kann im Iran die Todesstrafe verhängt werden. Iranische Rechtsexperten meinen allerdings, dass dieses Urteil in solchen Fällen "nur selten vollstreckt wird". Der Konsum von Alkohol wird im Iran durch das islamische Rechtssystem der Scharia verboten. Schon beim ersten Vergehen drohen Auspeitschungen, Geld- oder Haftstrafen.

Seit sich die iranische Führung im Juli vergangenen Jahres zu einem strikten Vorgehen gegen "unmoralisches Verhalten" entschlossen hat, steigt die Zahl der Hinrichtungen an. Laut der Scharia können die Delikte Mord, Ehebruch, Vergewaltigung, bewaffneter Überfall, Gotteslästerung und Drogenhandel mit dem Tod durch den Strang bestraft werden.

Der Widerstandsrat vermutet unter Berufung auf internationale Menschenrechtsorganisationen weiter, dass "zumindest 75 Jugendliche im Iran in Todeszellen sitzen". Der Rat kritisierte weiter, dass das "Mullah-Regime" durch den Anstieg von Hinrichtungen und drakonischer Strafen eine Atmosphäre öffentlicher Angst erzeugen wolle.

Striktes Vorgehen gegen "Unmoral"
Die iranische Führung hat im Juli vergangenen Jahres ein strikteres Vorgehen gegen "unmoralisches Verhalten" beschlossen. Seither steigt die Zahl der Hinrichtungen. Europäische Regierungen und Menschenrechtsgruppen haben das Vorgehen der iranischen Führung immer wieder scharf kritisiert.
Der Iran hat laut amnesty international eine der höchsten Hinrichtungszahlen weltweit. Nach dem islamischen Rechtssystem der Sharia können Mord, Ehebruch, Vergewaltigung, bewaffneter Überfall, Gotteslästerung und Drogenhandel mit dem Tod durch den Strang bestraft werden.

 
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