| Mullahs bestätigen erneut Rushdies Todesurteil |
| Freitag, den 15. Februar 2008 um 17:21 Uhr | |||
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NWRI - Am Freitag, dem 15. Februar sagte Hamid Ansari, der Leiter des Khomeini Archivs in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehen: "Die Fatwa von Imam Khomeinei über Salman Rushdie ist von historischer Tragweite für den Islam und ist nicht nur eine Fatwa. Das war ein Urteil, das heute noch Gültigkeit hat." "Als der Imam [gemeint ist Khomeini] vom Inhalt des Buches [Satanische Verse] erfuhr, schüttelte er sich vor Wut und schwor zu Gott: 'Wenn ich jünger wäre, würde ich ihn selbst umbringen.'", so das regierungstreue Magazin Pasdar Islam im März 1989. Khomeini schrieb in seiner Fatwa ausdrücklich, dass "Rushdies Tod unausweichlich sei und noch nicht einmal seine Reue etwas daran ändern könne." "Selbst wenn er [Rushdie] bedauert und durch seine Gebete zu einem Heiligen würde, ist das Urteil zu vollstrecken", fügte er in seinem Brief hinzu und unterstrich damit die Tragweite von Rushdies Verbrechen. Um sicher zu stellen, dass jemand auf diesem Planeten die Arbeit für einen Lohn erledigen würde, fügte Khomeini hinzu: "Angenommen, ein Ungläubiger würde die göttliche Mission ausführen, dann müsste jeder Muslim ihm alle seine Wünsche erfüllen, für den Dienst den er uns damit erwiesen hätte."
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