Nationalen Widerstandsrates Irans - NWRI
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Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

WOCHENMAGAZIN

veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

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Chaos im Irak dient der Qoudsarmee als Beispiel für das benachbarte Afghanistan
Montag, 18 Februar 2008

Von: Reza Shafa
Die Islamischen Revolutionären Garden (IRGC) und ihr Ersatz, die Qoudsarmee sind in diesen Tagen damit beschäftigt, ihre Kriegsstrategie auf Afghanistan auszudehnen und legen die Maßstäbe an, die sie bereits im für positiv befunden haben. 

In einem detaillierten Bericht des Sicherheitsapparates im Mullahregime unterbreitet die IRGC dem Höchsten Führer, Ali Khamenei, den Vorschlag, die Wege aufzuzeigen, wie die neue afghanische Armee unterwandert und später durch das Ministerium für Nachrichtendienst und Sicherheit (MOIS) und andere Terrornetzwerke der IRGC-QF manipuliert werden könnte. Die Empfehlung unterstreicht deutlich die Notwendigkeit, afghanische Soldaten für die Talibangruppe zu regrutieren, damit die IRGC und der MOIS arbeitsfähig sind.

Die gleiche Methode soll angewendet werden, um die afghanische Armee zu unterwandern und schrittweise die Führungspositionen durch Angehörige der IRGC und der Qoudsarmee zu ersetzen, so der Bericht.

Einige der lokalen Mächte in Afghanistan mit deutlichen Verbindungen zu den IRGC und der Qoudsarmee werben für das, was sie "eine streng nationale Armee" nennen. In Wirklichkeit bieten die lokalen Machthaber die erst jüngst gegründete Armee der Qoudsarmee an und erzeugen so ein mit dem Irak vergleichbares Chaos.

Im Bericht wird die Empfehlung gegeben, dass in der Provinz Farah die besten Bedingungen für einen Anfang vorliegen. Farah ist eine der 34 Provinzen Afghanistans und befindet sich im Westen des Landes. Die Hauptstadt trägt den gleichen Namen. Farah ist eine großflächige und spärlich bevölkerte Grenzprovinz zum Iran.

Die lokalen IRGC Agenten - in einigen Fällen haben sie genügend Einfluss, um das umzusetzen, was in den Köpfen des iranischen Regimes entsteht - drängen auf eine 200.000 bis 250.000 Mann starke Armee. Diese Provokation für eine Volksarmee steht unter dem Vorwand, ausländische Kräfte zu vertreiben. Hinter der Bühne verfolgt die Qoudsarmee jedoch sorgfältig den Plan, erst die USA und andere NATO Truppen aus dem Land zu vertreiben und dann nach und nach ihre eigenen Mitarbeiter in die afghanischen Sicherheits- und Militärorgane zu infiltrieren. Diese Vorgehensweise wird in dem Bericht als strategischer Schritt beschrieben.

In Ergänzung dazu schlägt der Bericht vor, dass die IRGC die Kontrolle über die Ausbildung der afghanischen Armee übernehmen solle.

Unabhängig davon schürt das Mullahregime Gewalt und Unsicherheit mit ihrer ausgeprägten Unterstützung des Mohnanbaus zur Opiumproduktion in Afghanistan. In der Provinz Farah gibt es Produktionsstätten, die mit Unterstützung von Mitarbeitern des iranischen Regimes Opium und Derivate wie Heroin und Kristalle produziert werden, die vor allem Drogenabhängige im Iran benutzen.

Der afghanische Innenminister appellierte an iranische Vertreter, zu verhindern, dass Chemikalien zur Herstellung von Heroin von Drogenhändlern aus dem Iran in das Land gebracht würden.

Die IRGC-QF ist taub, wenn es Teherans Anweisungen für den Export von Terrorismus in andere Länder folgen soll. Der einzige Weg, diese todbringende Armee zu stoppen ist der offene Widerstand.

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Reza Shafa ist ein Experte für das Geheimdienstnetz des iranischen Regimes im Iran und im Ausland. Er hat umfangreiche Studien zum VAVAK (MOIS), dem Nachrichtendienst der IRGC und u. a. auch der Qoudsarmee betrieben. Gegenwärtig schreibt er für die Website des NWRI. 
 
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