Nationalen Widerstandsrates Irans - NWRI
Saturday, 30 August 2008  
border border border
border
  ...................................................................................................
Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss
border border
English  English | Francais  Francais | Deutsch  Deutsch | Italiano  Italiano | العربيّة  العربيّة |     Startseite | Kontakt | Über uns
    arrow       Startseite

Hauptmenü
Startseite
Präsidentin
NWRI-Vorsitzender
Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses
NWRI-Struktur
Unterstützungen
Menschenrechte
Frauen
Veröffentlichungen
Pressemitteilungen
Das Mullah-Regime
Psychologische Kriegsführung
Geheime Nuklearprojekte
Terrorismus & Fundamentalismus
Globale Bedrohung


Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

WOCHENMAGAZIN

veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

border
IRANS EXIL-OPPOSITION IN FRANKREICH: Volksfest gegen die Mullahs
Wednesday, 02 July 2008

Maryam RajaviVon Stefan Simons, Villepinte
Irans Exil-Opposition will weg vom Schmuddel-Image: Zehntausende Anhänger warben bei Paris für einen Regimesturz in Teheran. Nachdem Großbritannien die Volksmudschaheddin von der Liste der Terror-Organisationen gestrichen hat, erhofft sich der Nationale Widerstandsrat Hilfe von EU und USA.

Spiegel-Online - Villepinte - Fahnen und Wimpel in den Nationalfarben Irans, das Wappentier – roter Löwe vor roter Sonne -, welches hundertfach von der Decke baumelt. Flugblätter, Souvenirs und Propaganda-DVDs, dazu röhrende patriotische Weisen und eine Konfetti-Parade, würdig eines US-Parteitags: So zieht Mariam Radschawi, die "Madonna des Widerstandes", in die Ausstellungshalle von Villepinte einzieht: Vor den Toren von Paris versammeln sich an diesem Wochenende zehntausende Exil-Iraner zu einer Großkundgebung – im Beisein von fast tausend Politikern aus Nordamerika, Europa, Australien und der arabischen Welt.

Die Demonstration der Solidarität, eine Mischung aus Volksfest, Familientreffen und politischem Hochamt, wird organisiert vom sogenannten "Nationalen Widerstandsrat" (NCRI), der hier einen Durchbruch feiert: Das Oppositionsbündnis, das verschiedene Gruppen und Organisationen von Regimegegnern umfasst, hat einen entscheidenden juristischen Sieg errungen: Nach zehnjährigem Marsch durch die Instanzen der britischen Justiz wurden die "Iranischen Volksmudschaheddin" (PMOI) – die die stärkste

Fraktion im Widerstandsrat ausmachen, vor drei Wochen vom Vorwurf des Terrorismus freigesprochen. Das britische Parlament entschied daraufhin, die einst übel beleumdeten Untergrundkämpfer von der "schwarzen Liste" illegaler Organisationen zu streichen.
Jetzt, zum Auftakt der französischen EU-Präsidentschaft, drängt der Widerstandsrat auf Anerkennung durch die EU und die USA. Die machtvolle Kundgebung in Villepinte soll klarmachen, dass hier die legitime Opposition Irans vertreten ist. Mariam Radschawi grüßt im Namen ihres Mannes, der noch immer als eigentlicher Führer des Widerstandes gilt – tatsächlich ist er seit der US-Invasion im Irak nicht mehr öffentlich aufgetreten.

"Es war ein Erwachen des Gewissens", sagt Radschawi zu der Entscheidung der britischen Justiz, die Volksmudschaheddin von der Terrorliste zu streichen. "Es war für Teheran wie ein Erdbeben."
Tatsächlich geschah die Einordnung des iranischen Widerstands als Terrorgruppe auf Druck Teherans, und dadurch wurde sie zur Richtschnur, an der sich auch die EU orientierte. "Deswegen wurde vor 15 Jahren unser Hauptsitz hier in Auvers-sur-Oise bei einer Großrazzia der französischen Polizei gestürmt", so Radschawi beim Interview, "seither wurden wir als Terroristen verfolgt." Bereits damals hatten die Volksmudschaheddin, die den Widerstand gegen die religiöse Diktatur einst als mörderische Guerilla-Bewegung begannen, dem bewaffneten Kampf abgeschworen. (...)

Der Widerstandsrat präsentiert sich als rationale, demokratische Alternative zur blutigen religiösen Diktatur der Mullahs und als Speerspitze gegen die atomare Aufrüstung Teherans. Mittlerweile wird die Organisation von einer Reihe prominenter Politiker unterstützt. In Villepinte sind nicht nur französische Abgeordnete, britische Parlamentarier und Lordschaften angereist, sondern auch Delegationen aus Jordanien, dem Libanon und den Golfstaaten.

"Ich befürworte die iranische Opposition", sagt Volker Schneider, Abgeordneter der Linkspartei aus dem Saarland, der "im eigenen Namen" nach Paris gereist ist und hofft, dass sich das Europäische Parlament erneut für den Widerstandsrat engagiert. Auch wenn innerhalb der Linkspartei der Kurs "nicht einheitlich ist", der 53-Jährige ist sich seiner Sache sicher: "Die Terroristen sitzen nicht in Paris, sondern in der Regierung in Teheran."

Der NRCI setzt auf die Unterstützung solcher Politiker und fordert einen grundlegenden Kurswechsel der Europäer im Verhältnis zu Teheran: Villepinte, so der Widerstandsrat, soll daher zur Wende werden einer "Politik der Beschwichtigung" gegenüber Iran und ein "Beweis der Unterstützung" für den demokratischen Wechsel. Nur auf diese Weise, so das NRCI-Manifest, "kann die Krise gestoppt werden, die durch Teherans Bemühungen um Atomwaffen entstanden ist und durch die gewalttätigen Einmischungen des Regimes im Irak und anderen Ländern der Region."

Für Radschawi, die von ihren Landsleuten frenetisch gefeiert wird, sind die Tage der "religiösen Tyrannei" gezählt. "Die Mullahs müssen gehen", ruft sie vor der Bühne in Villepinte, "Freiheit für 80 Millionen Iraner."

 
< Prev   Next >
go to top Go To Top go to top

Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss
Copyright © 2002-2008 | Alle Rechte vorbehalten
border
border border border