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Iraner in Deutschland und Österreich verurteilen Äußerungen Ahmadinejads |
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Friday, 04 November 2005 |
Die welle der Proteste gegen die kriegerischen Äußerungen Ahmadinejads,
den Staatspräsidenten der Mullahs, reißt nicht ab. In den Städten
Frankfurt, Hamburg, Köln, Ulm und Wien kam es zu Protestaktionen der
Anhänger des Nationalen Widerstandsrates Irans.
"Der lauteste Protest soll von den Iranern kommen. Mit Ahmadeinejad
werden die Iraner durch Terrorismus, Krieg und Barbarei gekennzeichnet;
und ganz im Gegenteil wollen wir sagen, dass die Iraner die religiöse
Diktatur ablehnen und einen demokratischen Wandel befürworten," so ein
Demonstrant.
In der Schlußresolution der Kölner Protestaktion haben die
protestierenden Iraner dem Aufruf der vom iranischen Widerstand
gewählten Präsidentin Maryam Rajavi zugesprochen. Sie hatte zuvor „ein
entschlossenes Internationales Vorgehen gegen die Mullahs sowie die
Überweisung des iranischen Atomstreits an die UNO“ gefordert.

In Hamburg fand die Demonstration vor dem iranischen Generalkonsulat
statt. Die Demonstranten forderten die Absage der geplanten Iran-Reise
des UN-Generalsekretärs KOFI ANNAN.
"Die Verhängung von Waffen- und Erdölembargos gegen das iranische
Regime ist das angemessene Druckmittel, um den Gefahren der
ultra-konservativen Fundamentalisten in Teheran entgegenzuwirken," so
die Demonstranten. Weiterhin forderten sie, dass die Mullahs vor allem
wegen massiven Menschenrechtsverletzungen und wegen des Massakers an
politischen Gefangenen und nicht zuletzt wegen steigenden Repressalien
im Iran als Verbrecher gegen die Menschlichkeit vor Gericht gestellt
werden müssten.
Darüber hinaus forderten die Demonstranten vehement die Streichung der
Widerstandsbewegung der Volksmojahedin aus der EU-Terrorliste. Sie
betonten, dass diese Einstufung der Volksmojahedin, die lediglich von
Teheran gewollt war, gegen einen demokratischen Wandel im Iran sei.
Auf einem Transparent der Wiener Demonstration stand "Das iranische
fundamentalistische Regime stellt eine internationale Gefahr dar."
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