| |
|
|
 |
|
Iran: 35.000 Iraner forderten in Brüssel zur Verweisung des Teheraner Regimes an den UN-Sicherheitsr |
|
Tuesday, 08 November 2005 |
Die Demonstranten forderten ferner die Entfernung des Terror-Etiketts von Volksmodjahedin.
Maryam Rajavi: Die iranische Nation fordert das Ende der
Beschwichtigungspolitik und die Einfuhr von Sanktionen gegen das Regime.
Zeitgleich mit dem heutigen Treffen der europäischen Außenminister zur
Überprüfung ihrer Politik gegenüber der herrschenden religiös,
terroristischen Diktatur im Iran, veranstalteten 35.000 Iraner eine
großartige Kundgebung vor dem EU-Hauptsitz in Brüssel, um die sofortige
Verweisung der nuklear Akte des klerikalen Regimes an den
Sicherheitsrat und die Entfernung des Terror-Etiketts von der
Oppositionskraft, der Volksmodjahedin Iran (VMI) zu fordern.
In einer live Übertragung per Satellit an die Kundgebung, die größte
ihrer Art der letzten Jahre, forderte die gewählte Präsidentin des
iranischen Widerstandes Maryam Rajavi die Weltgemeinschaft und
insbesondere die Europäische Union auf, zwei Jahrzehnte der
Beschwichtigung der Mullahs in Iran zu beenden. Sie betonte, dass die
Lösung des iranischen Problems weder Beschwichtigung noch fremde
militärische Intervention sei, sondern ein demokratischer Wandel im
Vertrauen an das iranische Volk und ihren Widerstand.
„Zwei Wochen zuvor befasste sich der Mullah Präsident Mahmoud
Ahmadinejad mit demagogischer Tirade, bedrohend die Region und
islamische Nationen in Flamme zu bringen und die Paukenschläge eines
Krieges einzusetzen, um den düsteren Staat eines Regimes zu verhehlen,
das aus seinem letzten Loch pfeift. Seine Rede, welche eine
abscheuliche Forderung eines religiösen Kriegs bewies, wie der
iranische Widerstand vier Monate zuvor vorhersagte, dass auf Grund
tiefer Krisen und fundamentaler Schwächen des Regimes, die Mullahs in
einem Präventivweg die internationale Gemeinschaft den Krieg erklärt
haben“, so Rajavi.
Sie fügte hinzu: „Westliche Länder haben die schädlichen Bemerkungen
des Mullah Präsidenten verurteilt. Lang überfällig ist die Reaktion in
keiner Weise hinlänglich. Notwenig sind Maßnahmen zu ergreifen.
Westliche Führer bleiben bei der fundamentalen Tatsache still, dass
Ahmadinejads Kriegshetzerei eine direkte Konsequenz ihrer
Beschwichtigungspolitik ist.“
„Es war bewiesen, dass solange die Diktatur der Mullahs an der Macht
bleibt, es dem Frieden im Nahen Osten Feindschaft bringen wird und zum
Haupthindernis zur Einführung von Demokratie im Irak führen wird.“ Die
gewählte Präsidentin des iranischen Widerstandes forderte die
„Verweisung der nuklear Akte des Teheraner Regimes an den
UN-Sicherheitsrat und Sanktionen gegen die religiös herrschende
Tyrannei im Iran, die Anklage seiner Führer auf Grund der begangenen
Verbrechen gegen die Menschlichkeit, einschließlich der Massaker von
1988 an 30.000 politischen Gefangenen und die Entfernung des
Terror-Etiketts von der iranischen Widerstandsbewegung“, betonte Rajavi.
30 Mitglieder des Parlaments aus verschiedenen europäischen Ländern
sprachen die Kundgebung an, unterstrichen ihre Unterstützung für den
iranischen Widerstand und ihren Kampf um Freiheit im Iran und forderten
die Entfernung des Terror-Etiketts von den Volksmodjahedin.
Unter den Sprechern befanden sich Morten Hogland (Norwegen), Tunne
Kelam (Estland), Lord Corbett von Castle Vale (England), Lord
Russell-Johnston (England), Brian Binley (England), Paolo Casaca
(Portugal), Senator Patrik Vankrunkelsven (Belgien), Jean-Pierre
Malmandier (Belgien), Karin Lalieux (Belgien), Talbia Belhouari
(Belgien), Senator Erika Thijs (Belgien), Dirk Claes (Belgien), Senator
Pierre Galand (Belgien), Herman Van Rompuy (Belgien), Jaroslav Zverina
(Tschechien), Dietrich Thiede (Deutschland), Stefan Sarreach
(Deutschland), Helmut Markov (Deutschland), Gereta Tuellmann
(Deutschland), Ryszard Czarencki (Polen), Lars Rise (Norwegen).
In seiner Rede sagte Lord Corbett von Castle Vale vom britischen
Oberhaus: „Mehr als die hälfte des britischen Unterhauses und 122
Adlige des Oberhauses fordern, dass die Volksmodjahedin von der Liste
der terroristischen Organisationen entfernt wird. Wir sind viele, die
Mullahs nicht. Die Volksmodjahedin sind nicht die Terroristen sondern
die Mullahs. Es sind nicht die Volksmodjahedin die Waffen bereitstellen
und Terroristen im Irak trainieren, es sind die Mullahs. Wieso ist dann
das Terror-Etikett nicht um den Hals der Mullahs gehängt? Es war der
iranische Widerstand, der die Welt vor der Bedrohung des islamischen
Fundamentalismus warnte. Heute nähert sich die Bedrohung immerfort. Die
nuklear Akte des iranischen Regimes muss an den UN-Sicherheitsrat
gesendet werden.“
Paolo Casaca, Mitglied des Europäischen Parlaments, sagte, die Zeit sei
gekommen die nuklear Akte an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen. Ferner
drängte er zur Entfernung der unberechtigten Terror-Etiketts von
Volksmodjahedin, während er seine Unterstützung für den Iranischen
Widerstand und seinem Kampf für Demokratie im Iran aussprach.
Britisches Parlamentsmitglied Brian Binley sagte: „Ein Land das
öffentlich Selbstmordattentäter fördert und die Existenz anderer
Staaten bedroht, ist eine Gefahr die wir nicht ignorieren können und
ich und meine Kollegen im britischen Parlament werden alles Notwendige
tun, um das Regime zu isolieren.“
Der belgische Senator Pierre Galand erster Vice Vorsitzender des
Auswärtigen Ausschusses des Senats sagte: „Meine Kollegen im Senat
glauben, dass die Volksmodjahedin unverzüglich von der Terror-Liste
entfernt werden müssen.“
Stefan Sarreach, Deutscher Abgeordneter des Parlaments, äußerte seine
Unterstützung für die dritte Option, die von Maryam Rajavi vorgestellt
wurde und forderte die EU auf, die gefährliche nuklear Akte des
iranischen Regimes vor den UN-Sicherheitsrat zu bringen.
„Die Zeit des Wartens ist vorbei. Die herrschenden Mullahs haben brutal
das iranische Volk unterdrückt und Frieden in der Region und der Welt
bedroht. Die EU sollte die Menschenrechte nicht vor dem Altar der
kurzfristigen wirtschaftlichen Interessen aufopfern. Verweist Teherans
nuklear Akte jetzt an den Sicherheitsrat“, so der Vorsitzende des
auswärtigen Ausschusses des NWRI, Mohammad Mohaddesin.
Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
07. November 2005 |
Go To Top
|
|