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Maryam Rajavi: Umfassende Sanktionen gegen die Mullahs im Iran sind notwendig |
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Friday, 25 November 2005 |
Maryam Rajavi, die vom iranischen Widerstand gewählten Präsidentin,
wandte sich in einer Botschaft an die 2500 Teilnehmer der Demonstration
vom 24. November vor dem Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde in
Wien. Sie hat sich bei allen bedankt, die dort versammelt waren, um
"die Opposition des iranischen Volkes gegen die atomare Aufrüstung der
klerikalen Diktatur im Iran zu unterstützen, und forderten, dass der
„Fall Iran“ wegen der Verstöße Teherans gegen den
Atomwaffensperrvertrag an den Weltsicherheitsrat übergeben wird."
Frau Rajavi sagte: "Die nukleare Krise der Theokratie im Iran hat in
den letzten Monaten eine kritische und gefährliche Phase erreicht.
Nachdem Ahmadinejad zum Präsidenten der Mullahs aufgestiegen ist, hat
das Regime seine Ambitionen, Atomwaffen in die Hände zu bekommen, mit
dem Aufruf zur Zerstörung anderer Länder in der Region des mittleren
Ostens, seiner aktiven Unterstützung des Terrorismus und seiner
expansionistischen Einmischung im Irak kombiniert. Die anmaßende
Drohgebärde der Mullahs wurde durch die nachgiebige Antwort und die
zurückhaltende westliche Politik diesem Regime gegenüber ermöglicht.
Die Politik der Beschwichtigung, die zahlreichen Konzessionen und die
dem iranischen Regime in den letzten Wochen von Europa und den
Vereinigten Staaten eingeräumten Gelegenheiten verschaffen den Mullahs
einen noch größeren Zeitrahmen und werden schließlich zu Krieg und
Katastrophe führen."
Die vom iranischen Widerstand gewählte Präsidentin wandte sich im Namen
der iranischen Nation, deren Repräsentanten sich heute hier vor dem
Hauptquartier der IAEO versammelt haben, an den Gouverneursrat der
IAEO, die Länder der Europäischen Union und die Mitgliedsstaaten des
UN-Sicherheitsrates und betonte:
• Der Fall des iranischen Verstoßes gegen den
Atomwaffensperrvertrag muss unverzüglich an den UN-Sicherheitsrat
übergeben werden, und den Mullahs darf keine weitere Gelegenheit
eingeräumt werden, ihre nuklearen Ziele zu verfolgen.
• Gegen das Mullah-Regime im Iran müssen umfassende Sanktionen verhängt werden.
• Die Führer dieses Regimes müssen wegen ihrer
Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor ein internationals Gericht
gestellt werden.
• Die Theokratie im Iran muss aus den Vereinten
Nationen und anderen internationalen Körperschaften ausgeschlossen
werden.
• Das unveräußerliche Recht des iranischen Volkes,
dem religiösen Faschismus Widerstand zu leisten, muss anerkannt und die
Einstufung der Volksmojahedin als Terrororganisation aufgehoben werden.
Frau Rajavi hob hervor: „Die iranische Widerstandsbewegung hat die Welt
über die geheimen nuklearen Aktivitäten der Mullahs informiert und wird
sich auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass diese
Alpträume keine Wirklichkeit werden. Wir setzen in diesem Kampf auf die
Hilfe und Solidarität aller Unterstützer des Friedens und der
Menschenrechte."
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