| Iran: Die barbarische Strafe der Glied-Amputation fortgesetzt |
| Montag, den 05. Juli 2010 um 10:40 Uhr | |||
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Die Handamputation ist eine traditionelle islamische Strafe für Diebe im Wiederholungsfalle, doch in den vergangenen Jahren wurde sie nicht angewandt. Die Polizei äußerte sich im vorigen Jahr dahin, die Strafe könnte zur Abschreckung steigender Kriminalität wieder eingeführt werden. Die Wiedereinführung des islamischen Rechts im Iran – mit Handamputation, Steinigung bei Ehebruch, Hinrichtung Minderjähriger – hat internationale Kritik hervorgerufen. In den zurückliegenden Jahren hat die Justiz diese Strafen vermieden, doch in einigen Teilen des Landes werden sie nun wieder angewandt.
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Agenturen – Ein Gericht im Westen des Iran hat die Amputation einer Hand eines Diebes angeordnet, berichteten lokale Medien am Samstag. Einem Mann, der des Raubes überführt wurde, wurde in der Stadt Malayer eine Hand abgehackt, schrieb die Tageszeitung „Kayhan“ ohne Angabe weiterer Einzelheiten.



