| Teheraner Bazar wegen Steuerstreit mit Regierung geschlossen |
| Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 15:26 Uhr | |||
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Im Oktober 2008 gingen sie bereits wegen einer neuen Mehrwertsteuererhöhung in den Streik und kamen erst wieder, als die Regierung die Erhöhung zurück zog. „Man kann die Rezession nicht weiter ignorieren, wenn man in den Schlagzeilen liest, dass Schecks in Höhe von 4 Milliarden Dollar geplatzt sind“, sagt Mohammad Tahan-pour, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Haushaltsgerätehändler. Er sagt weiter, viele Läden mußten geschlossen werden, weil die Händler ihre Mieten nicht mehr zahlen konnten, doch das Finanzamt benutzt eine Sprache der Gewalt und setzt die Inhaber unter Druck.“ Er sagte weiter, dass es Fälle gibt, wo die Regierung 2 ½ mal mehr Einkommenssteuer als in den Jahren zuvor verlange. Irans Wirtschaft ist extrem abhängig von seinen Ölexporten und die Regierung um Mahmoud Ahmadinejad, welche seit 2005 an der Macht ist, bekam unverhoffte Einnahmen, bevor der Ölpreis im Rahmen der weltweiten Finanzkrise fiel. Die Politik der Hardlinier ist Kern der Auseinandersetzung. Ihr Umgang mit Oppositionsführern ist eine Herausforderung ihrer Legitimität, nachdem es im Juni 2009 zu massivem Wahlbetrug kam.
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Händler des großen Teheraner Bazars gingen am Dienstag aus Protest gegen die gestiegenen Einkommensteuern in den Streik. Das berichtet die Nachrichtenagentur ISNA.



