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Nachrichtenbulletin des Außenpolitischen Ausschusses des Nationalen Widerstandsrates Iran

WOCHENMAGAZIN

veröffentlicht vom Frauenkomitee des Nationalen Widerstandsrates Iran

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Iran: Internationaler Haftbefehl gegen den früheren Geheimdienstchef der Mullahs
Sunday, 09 April 2006

NWRI – Heute gab die vom iranischen Widerstandsrat gewählte Präsidentin, Maryam Rajavi, bekannt, dass der Schweizer Untersuchungsrichter, Jacques Antenen, einen internationalen Haftbefehl für Ali Fallahian, den früheren Geheimdienstchef des klerikalen Regimes erlassen hat. Er war ein Berater des Obersten Führers Ali Khamenei in Sicherheitsfragen und ein Mitglied des Expertenrates.

Der Haftbefehl wurde wegen Fallahians direkter Beteiligung an der Ermordung von Professor Kazem Rajavi, einem renommierten Anwalt für Menschenrechte und ein Vertreter des Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) in der Schweiz, erlassen.

In seinem Erlass an alle Polizeioffiziere und Strafverfolungsbehörden ordnete Antenen, der Schweizer Untersuchungsrichter im Kanton Vaud in Schweiz an, dass Ali Fallahian, der frühere Geheimdienstchef der Islamischen Republik Iran, zu verhaften ist und in das Kanton Vaud Gefängnis in Lausanne (Schweiz) überführt werden soll.

In der Erklärung des Schweizer Richters wurde unterstrichen, dass Fallahian bereits vor der Ermordung von Professor Kazem Rajavi ebenfalls für die Ermordung des Präsidenten des NWRI, Massoud Rajavi, verantwortlich war.

Frau Rajavi hat die Anstrengungen des älteren Sohn von Professor Rajavi, Stephane Rajavi, gewürdigt und beglückwünschte die Witwe von Professor Rajavi, seine Kinder und die Familien der Opfer des Mullah-Terrorismus zu dieser späten Entschädigung.

Sie fügte hinzu, dass dies ein erstes greifbares Zeichen für das Ende einer Politik sei, die die Beamten der klerikalen Regierung trotz ihrer terroristischen Verbrechen vor einer Bestrafung bewahrt hat.

Rajavi forderte die Schweizer Regierung auf, wirtschaftliche und politische Betrachtungen außer acht zu lassen und alle erforderlichen Anstrengungen zu unternehmen, um den Haftbefehl gegen Fallahian umzusetzen, so dass den Hauptpersonen und Tätern bei der Ermordung von Professor Rajavi Gerechtigkeit widerfährt.

Die vom Iranischen Widerstandsrat gewählte Präsidentin fügte hinzu, dass es im Fall von Professor Rajavi’s Ermordung ganz offensichtlich sei, dass außer Fallahian, auch Khamenei und der frühere Präsident Akbar Hashemi Rafsanjani direkt in den Auftrag zu dieser kriminellen Tat verwickelt waren. Sie brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass dem Haftbefehl gegen Fallahian noch weitere nachfolgen werden.

Frau Rajavi bemerkte, dass die Führer der Mullahs ebenso in Dutzende von Ermordungen von iranischen Dissidenten im Ausland wie auch in andere terroristische Verbrechen weltweit verwickelt waren.

Die Grundlage des Schweizer Richters unterstreicht: "Fahndungen machen klar, dass 13 Personen in die Planung und Ausführung des Mordes verwickelt waren. Alle hatten Dienstreisepässe mit dem Stempel ‚Auf Zuweisung’. Einige dieser Pässe wurde am gleichen Tag in Teheran ausgestellt."

Fallahian war der "Minister für Sicherheit der Islamischen Republik Iran als Professor Rajavi ermordet wurde. Das Ministerium hatte enge Verbindungen zu den islamischen Revolutionären Garden, vor allem die Qods (Jerusalem) Kräfte", und "Minister Fallahian war verantwortlich für die Ermordungen und gab die Befehle für alle diese Missionen heraus."

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Irans
8. April 2006

 
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