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1000 Kandidaten bei Präsidentschaftswahlen als disqualifiziert erklärt |
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Monday, 23 May 2005 |
Die Disqualifizierung von 1000 Kandidaten bei so genannten
Präsidentschaftswahlen zeigt die Kriminalität des Regimes und seine
mangelnden Perspektiven
Der Wächterrat der Mullahs hat mehr als 1000 Kandidaten für die
Präsidentschaftswahlen abgelehnt und lediglich 6 unter ihnen akzeptiert.
Alle Abgelehnten haben dem System des Velayat-e-Faghih (die
Oberherrschaft der Geistlichen) ihre Loyalität versichert und viele von
ihnen gehörten dem Regime im Laufe der letzten 25 Jahre an.
Die vom Wächterrat angenommenen Kandidaten gehören zu den schlimmsten
Kriminellen des Irans und haben zahlreiche Verbrechen gegen die
Menschheit begangen.
Der Favorit, Akbar Hachemi Rafsandjani, hat bei den Untaten des Regimes
eine Schlüsselrolle besessen, wie z. B. der Hinrichtung von 120.000
politischen Gefangenen, der Ermordung von Oppositionellen im Ausland
und Massenmorden in den 90ern im Iran. Der ehemalige Präsident von
Majlis, Mehdi Karoubi ein Vertrauter Khomeinis, hat offen die Fatwa
Khomeinis gebilligt, was 1988 zum Massaker von mehr als 30.000
politischen Gefangenen führte.
Die anderen vier Kandidaten - der Ex-Kommandant und Chef der
Revolutionsgarde (Pasdaran) Mohsen Rezaï, der ehemalige Chef der
staatlichen Rundfunkanstalt General Ali Laridjani, der ehemalige
Sicherheitschef General Mohammad Bagher Ghalibaf und der Bürgermeister
von Teheran General Mahmoud Ahmadinejad – besitzen eine Vergangenheit
voller Mord und Unterdrückung.
Die vom Widerstand gewählte Präsidentin Maryam Rajavi hat wiederholt
darauf hingewiesen, dass diese Wahlen lediglich ein Mittel des Regimes,
seine Macht zu unterstützen und zu verstärken, darstellen. „Diese
Wahl-Farce ist weder frei, noch legitim. Die iranische Nation
boykottiert diese Wahl des Velayat-e-Faghih-Regimes und weist sie
zurück“, fügte sie hinzu und rief die internationale Gemeinschaft und
alle Regierungen auf, diese Wahl als ungültig zu erklären und sich für
das iranische Volk und die Demokratie einzusetzen.
Die Vergangenheit der Kandidaten betonend verkündete Frau Rajavi, dass
jene, die Rafsandjani als Pragmatiker bezeichnen oder die Kommandanten
des Pasdaran als moderat ansehen wollen, um die Verbrechen des Regimes
zu rechtfertigen, sich nicht damit zufrieden geben werden, das Regime
zu beruhigen. Sie tauchen ihre Hände in das vom Regime vergossene Blut
der iranischen Nation. Niemand darf die politische Verfolgung
rechtfertigen oder hoffen, im Inneren dieses Regime Reformen
durchzuführen.
Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
23. Mai 2005 |