| Einstimmiger Beschluss im Sicherheitsrat: Uno verhängt Sanktionen gegen Iran |
| Sonntag, den 24. Dezember 2006 um 18:13 Uhr | |||
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Außerdem soll das Vermögen einer Reihe namentlich genannter Personen und Unternehmen, die an den iranischen Atom- und Raketenprogrammen mitarbeiten, eingefroren werden. Russlands Botschafter Witali Tschurkin, der bis zuletzt um eine Entschärfung des Textes bemüht war, war am Ende zufrieden, dass erlaubte Teile der Nuklearnutzung ausgeklammert wurden. Tschurkin kann verstehen, dass Iran nicht glücklich über den Beschluss ist. Iran weist Resolution zurück Die Türen für Verhandlungen seien weiter offen und Moskau wolle auf den Nachbarn einwirken, damit die Resolution einen positiven Effekt habe, sagte Tschurkin. Doch davon wollte Irans UN-Botschafter nicht wissen. Er attackierte den Sicherheitsrat scharf und wies die Resolution zurück. Iran würde verurteilt, während die Atommacht Israel für ihr Geheimprojekt auch noch belohnt werde. Sollte Teheran doch einlenken und die Urananreicherung wider Erwarten stoppen, sieht die Resolution die Suspendierung der Sanktionen vor. Wenn nicht, will der Rat weitere Maßnahmen ergreifen. Ein Automatismus, der - so mahnte UN-Generalsekretär Kofi Annan - den Rat nicht zum Einsatz von Gewalt führen dürfe: "Es wäre unklug und desaströs. Ich glaube, dass der Rat vorsichtig sein und tun wird, was immer er kann, um eine Verhandlungslösung zu erzielen." Eine Sorge, die durchaus auch Russland umtreibt. Deswegen betonte Botschafter Tschurkin: "Die Resolution schließt sowohl in ihrer jetzigen Sprache und bei dem, was sie für eine negative Entwicklung vorsieht, den Einsatz von Gewalt aus."
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Nach monatelangem Streit hat der UN-Sicherheitsrat einstimmig Sanktionen gegen Iran beschlossen. Die Resolution soll das Land so weit isolieren, dass es sein Atomprogramm nicht fortsetzen kann. Das iranische Außenministerium bezeichnete den Beschluss als illegal. Man werde die Urananreicherung nicht stoppen.