Mi10012014

Last updateMi, 01 Okt 2014 5pm

Menschenrechte

Iranische Regime plant Massengräber von 1988 zu zerstören

ImageNWRI, -01. September – Das unmenschliche Mullah-Regime plant den Khavaran Friedhof im Osten Teherans in einen öffentlichen Friedhof umzuwälzen, wo die Opfer des 1988er Massakers an politische Gefangene in Massengräbern begraben sind. Dies geschieht unter dem Vorwand das Gebiet zu entwickeln. Somit wird versucht, den wichtigsten Beweis über den Massenmord an 30.000 politischen Gefangenen, die zu den Volksmodjahedin und anderen dissidenten Gruppen oder Strömungen gehörten, zu vernichten.

Vor einiger Zeit orderte der oberste Führer, Ali Khamenei, den damaligen Teheraner Bürgermeister und heutigen neuen Präsidenten, Mahmoud Ahmadinejad, einen Plan für dafür vorzubereiten. Kürzlich sendete Teherans Stadtbehörde einige ihrer Agenten zur Durchführung ihres Planes, aber sie trafen auf dem Friedhof auf Proteste der Familien der Opfer.

Wenn man bedenkt, dass die überwiegende Mehrheit der massakrierten Gefangenen ohne ihre Identität in Massengräbern begraben wurde und Gräber fundiert wurden, würde solch ein Eingriff praktisch bedeuten, dass die Gräber der Märtyrer zerstört und die Spuren dieses entsetzlichen Verbrechens beseitigt werden, was einer der deutlichsten Fälle von Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist.

Während des Massakers 1988 wurden sogar die Gefangenen, die ihre Urteilssprüche erhalten hatten, gemäß Khomeinis Fatwa hingerichtet, worin er sagte: „Wie der heimtückische Monafeqin [Mojahedin] nicht an den Islam glaubt, und ihr Gerede rundum Betrug und Heuchelei ist, … ist verordnet worden, dass diejenigen überall in Gefängnissen des Landes sind und in ihrer Unterstützung für die Monafegin weiterhin standhaft bleiben, den Krieg gegen Gott führen und zum Tode verurteilt sind … Es ist naiv mit denen Erbarmen zu haben, die den Krieg gegen Gott führen. Der entscheidende Weg des Islams, die Feinde Gottes zu behandeln, ist unter den fraglosen Lehren des islamischen Staates. Ich hoffe, dass ihr mit eurer revolutionären Rage und Rache gegen die Feinde des Islams die Genugtuung des allmächtigen Gottes erlangt. Diejenigen, die diese Entscheidung treffen, müssen nicht zögern, noch Zweifel zeigen oder sich mit Details befassen. Sie müssen versuchen sehr grausam gegen die Ungläubigen zu sein.“

Damals Präsident und heute oberster Führer, Khamenei, war unter den Erstverpflichteten, die Khomeinis Fatwa austrugen. Innenminister, Mullah Mostafa Pour-Mohammadi, damals Abgeordneter des Geheimdienstministeriums, war einer der drei Mitglieder des Todes Komitees, welche die Hinrichtung von den Gruppen hintereinander anordneten.

Der iranische Widerstand drängt den Generalsekretär der Vereinten Nationen, das hohe Menschenrechtskommissariat und die Arbeitsgruppe tyrannischer Hinrichtungen der Menschenrechtskommission zwingende Maßnahmen zu unternehmen, um die Zerstörung des Khavaran Friedhofes zu vermeiden. Weiterhin werden sie aufgefordert, eine Delegation nach Iran zu schicken, um die Namen und Gräber der Opfer aufzulisten. Die kriminellen Mullahs sollten nicht befähigt sein, die Unterlagen und Beweise ihrer Verbrechen gegen die Menschlichkeit ungestraft zu vernichten.

Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
30. August 2005