Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss
Mittwoch, 23. Mai 2012  
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Conseil national de la Résistance iranienne
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Aufruf zum Retten des Lebens von Zahra Jabbari, eine Verwandte von Bewohnern aus Ashraf
Montag, den 27. Juni 2011 um 01:03 Uhr

Frau Jabbari leidet an schweren Herzproblemen und ist in einem kritischen Zustand, nachdem sie anstatt in ein Krankenhause verlegt zu werden, in einen Nervenheilanstalt kam.

NWRI – Das unmenschliche klerikale Regime brachte Zahra Jabbari (39), eine politische Gefangene aus dem Evin Gefängnis, die an schweren rheumatischen Herzproblemen leidet, in einen psychiatrische Klinik, anstatt sie, wie es Ärzte forderten, in ein Krankenhaus zu bringen.

Sie lebt dort unter extrem schweren Bedingungen. Die Henker des Regimes lehnten es sogar ab, ihr die Kleidung zu geben, welche von ihrer Familie gekauft wurde. Das Ziel dieser Aktionen ist es, sie zu demoralisieren.

Frau Jabbari hat ein vier Jahre altes Kind. Sie wurde am 18. September 2009 verhaftet und unter schwersten Druck gesetzt und gefoltert, weil fünf ihrer Verwandten, darunter ihre Schwester und zwei Brüder, in Ashraf leben. Während des Schauprozesses protestierte sie gegen die grausamen Folterungen, wo ihr unter anderem die Fußnägel heraus gezogen wurden. Der Protest verärgerte die Henker und so wurde ihr die medizinische Behandlung aus Rache zu ihrer Aktion verweigert. So verschlechtert sich ihr Zustand Tag für Tag und seit Monaten kann sie sich nicht mehr eigenständig bewegen.

Am 21.März fiel sie ins Koma und stand am Rande des Todes, nachdem ihr im Gefängnis die falsche Medizin verabreicht worden war und weil ihre Behandlung verweigert wurde. Sie kam später in ein Krankenhaus, wurde kurz danach aber wieder ins Gefängnis zurück verlegt. Es ist kein Einzelfall, das starken politischen Gefangenen die falschen Medikamente verabreicht werden. So entledigt sich das klerikale Regime ihrer Gefangenen auf quasi unsichtbare Weise.

Der iranische Widerstand ruft alle internationalen Organisationen, Menschenrechtsorganisationen und andere relevante Institutionen der UN, insbesondere die Hochkommisarin fĂĽr Menschenrechte und den Sonderbeauftragten fĂĽr Menschenrechte im Iran auf, sofortige MaĂźnahmen zu verabschieden, damit die UnterdrĂĽckung von Familien beendet und die Situation der politischen Gefangenen untersucht wird.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
24. Juni 2011