Iran-Kundgebung in Wien: Nein zu Rohani

Kundgebung von Iranern am Mi. 30. März um 12 Uhr, Wien, Stephansplatz

Gleichzeitig mit dem Besuch Rohanis in Österreich halten Anhänger der Organisation der Volksmodjahedin Iran in Wien eine Kundgebung ab. Sie protestieren gegen Massenhinrichtungen und willkürliche Strafen im Iran und den Export des islamischen Extremismus durch das iranische Regime.


Das Menschenrechtszentrum für Opfer des Fundamentalismus hat für Mittwoch, den 30. März eine Kundgebung in Wien angesetzt. Rohani wird sich am 30./31. März in Wien aufhalten; das ist der Anlass der Kundgebung.
Das Menschenrechtszentrum für Opfer des Fundamentalismus unterstützt die Organisation der Volksmodjahedin Iran (PMOI/MEK), die stärkste Gruppe des iranischen Widerstandes und Hauptkraft des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI). Die Kundgebung findet um 12 Uhr auf dem Stephansplatz statt.
Die Organisatoren der Veranstaltung machen aufmerksam auf die Hinrichtungswelle im Iran und darauf, dass das klerikale Regime seinen Extremismus und Terrorismus in alle Länder der Region trägt.
In der bisherigen Amtszeit Rohanis sind mehr als 2300 Menschen hingerichtet worden. Der UN-Sonderberichterstatter für die Menschenrechtssituation im Iran hat in diesem Monat bekannt gegeben, dass im Jahr 2015 im Iran mehr Menschen hingerichtet worden sind als in einem der vergangenen 25 Jahre. Rohani hat die Hinrichtungen ausdrücklich gerechtfertigt. Nach seinen Worten erfüllen sie „Gottes Gebote“ und die „Gesetze des Parlaments, die im Namen des Volkes erlassen wurden“.
Die Demonstranten werden auch zur Sprache bringen, dass Teheran Bashar al-Assad und sein Massaker am syrischen Volk massiv unterstützt. Weiterhin wird erwähnt werden, dass das Regime anhaltend Massenvernichtungswaffen verbreitet und ballistische Raketen testet. Die Kundgebung wird darauf hinweisen, dass die Politik des Exports der „Islamischen Revolution“ und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen – zwei Säulen des klerikalen Regimes – auch von der Rohaniregierung energisch verfolgt wird.
Mit Straßenausstellungen sollen Beispiele der Menschenrechtsverletzungen im Iran dargestellt werden.
Die Demonstranten werden weiterhin ihre Unterstützung für die Mitglieder der PMOI in Camp Liberty/Irak zum Ausdruck bringen. Am 29. Oktober 2015 wurde Camp Liberty mit Raketen angegriffen. Dabei wurden 24 Bewohner getötet und ein großer Teil des Lagers zerstört. Die Demonstranten wollen die UNO und die USA dringend auffordern, Camp Liberty und seinen Bewohnern Hilfe zu bringen.