Last Modified: Donnerstag 17 August 2017, 06:49:19.

Das Geld, das durch die Aufhebung der Sanktionen gewonnen wurde, wird für alles andere als die Interessen des iranischen Volkes verwendet / Die wichtigste Lehre, die aus dem Phänomen der iranischen ‚Grabschläfer’ zu ziehen ist

Das Teheraner Regime ist vollkommen instabil; jede Firma, die die Möglichkeit einer Investition erwägt, tut gut daran, einen Schritt zurück zu gehen und die Sache zu überdenken.
Der Iran – und mit ihm die Welt – wurde durch Bilder von obdachlosen Landsleuten, die, um der bitteren Kälte des Winters zu entkommen, darauf verfielen, in ausgehobenen Gräbern zu schlafen und sogar zu leben, schockiert und abgestoßen. Dieser bis dahin unbekannte Zug des Lebens im Iran wurde von den wichtigen Medien korrekt berücksichtigt; die herrschenden Mullahs versuchten verzweifelt, ihn zu bemänteln, doch weiterhin beunruhigen die Nachrichten davon die Leser; sie werfen Licht auf ein verbreitetes Dilemma, das das Regime belastet.

„Es ist für Menschen schrecklich, obdachlos zu sein und sogar in Gräbern zu schlafen. An einem einzigen Tag wurden 7 500 ‚Grabschläfer’ ausgemacht,“ sagte der stellvertretende iranische Gesundheitsminister Mohammad Hadi Ayazi.

Wir können nicht leugnen: Es ist ein ranghoher iranischer Politiker, der dies erschreckende Phänomen bestätigt. Wir können nicht daran vorbeisehen, wie die iranischen Behörden, die sich von dem Echo, das dies Phänomen in den Medien hervorgerufen hat, offenbar gedemütigt fühlen, darauf mit wütenden, drastischen Rundum-Schlägen reagieren.

„... 1,35 Millionen Drogenabhängige im Land; und jede vierte Ehe endet mit Scheidung,“ fügte er hinzu. Es ist natürlich auch bemerkenswert, dass – bezeichnend für die Wesensart des iranischen Regimes – die führenden Politiker die genauen Zahlen in solchen Statistiken ‚nach unten korrigieren’ – und dies besonders bei der Problematik der Drogenabhängigen.

Ein umfassender Blick zeigt, dass diese sozialen Krisen über den Status quo im Iran aufklären. Das Land wird von einem Regime beherrscht, das verzweifelt versucht, der wirtschaftlichen Krise Herr zu werden, während die systematische Korruption und Praxis von Zuwendungen aus dem Ruder laufen. Man weiß, dass die ranghohen iranischen Politiker das Vermögen des Volkes ausplündern und zugleich Milliarden auf Öl und Gas verwenden, um – zur Unterstützung des Regimes von Bashar Assad – die syrischen Kriege zu schüren und ihre schiitischen Helfer im Irak, die Huthis im Jemen und die libanesische Hisbollah, zu unterstützen. Weitere Milliarden dienen dem Streben des Regimes nach atomarer Rüstung und seinem Programm, sich ballistische Raketen zu verschaffen.

„Berichte aus dem Iran sprechen von der wirtschaftlichen Krise, die sich immer mehr verschärft, obwohl nach Abschluss des Nuklear-Abkommens mit den P5+1 Mächten, das möglich wurde, weil die internationale Gemeinschaft vor den Interessen der Mullahs den Rücken beugte, Milliarden Dollars in den Iran geflossen sind“ – so schreibt der iranische Menschenrechtsanwalt Amir Basiri in der amerikanischen Zeitschrift „Thinker“.

Maßlose Zuwendungen und systematische Korruption belasten das Geldwesen des Iran. Vizepräsident Es’haq hat es gesagt: „Die systematische Korruption durchdringt alle Zweige der Wirtschaft.“

Die Mehrheit der Iraner lebt unterhalb der Armutsgrenze – Ergebnis der Art, wie die hohen Politiker des Regimes das Vermögen der Nation in einem Ausmaß ausplündern, das einem die Sprache verschlägt.

„Der Staatsanwalt von Teheran enthüllte die finanzielle Korruption der Politiker des Regimes, die aus dem Reservefonds der Lehrer und Erzieher 80 Billionen Rial ($2,48 Milliarden) entwendet haben“ – so berichtete der oppositionelle Nationale Widerstandsrat des Iran, der Dachverband vieler Organisationen, darunter der „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK)“.

Teheran hat das iranische Volk weiterer Milliarden Dollar beraubt; sie wurden dringend benötigt für die Kriege im Mittleren Osten, besonders in Syrien.

„Der Iran stützt das syrische Regime in einem geheimen Hauptquartier in Damaskus, das spöttisch ‚das Glashaus’ genannt wird; er befehligt eine gewaltige versteckte Armee, um Assad zu unterstützen“ – so schreibt eine amerikanische Zeitung und fügt hinzu: „Der Höchste Führer (sc. des Iran) Ali Khamenei hat in den letzten fünf Jahren für seinen Verbündeten Bashar al-Assad Milliarden ausgegeben (...).“

Um dem Unrecht Schmähung hinzuzufügen, arbeitet der Iran weiterhin an seinen nuklearen und ballistischen Projekten; er trotzt damit verschiedenen Abkommen, die er gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft unterzeichnet hat.

Diese bekannten Maßnahmen Teherans zeigen, wofür das Geld des Landes wirklich ausgegeben wird; dadurch wird das Volk immer mehr in die Armut getrieben, und es werden soziale Krisen geschaffen.

„Das Budget der Revolutionsgarden belief sich im Jahre 2013 auf $3,3 Milliarden; im Jahre 2015 stieg es auf $6 Milliarden an, sank im Jahre 2016 auf $4,5 Milliarden, um für das Jahr 2017 um 53% auf $6,9 zu steigen“ – so berichtet wnd.com.

Die o. g. Zahlen zeigen: Das Geld, das durch die Lockerung der Sanktionen dem Iran zukam, wird für alles andere ausgegeben als die Interessen des Volkes. Zweitens: Das Phänomen der „Grabschläfer“ zeigt an, dass die Armut zunimmt; das Volk hat durch das Nuklearabkommen, mit dem so geprahlt wird, nichts gewonnen, obwohl es zu der Freigabe eingefrorener Vermögen geführt hat. Endlich: Das Teheraner Regime ist gänzlich instabil. Jedem Unternehmen, das die Möglichkeit von Investitionen im Iran erwägt, ist dringend zu raten, einen Schritt zurück zu gehen und noch einmal darüber nachzudenken.  

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AKIN GUMP

STRAUSS HAUER & FELD LLP

Rechtsanwälte


http://www.scribd.com/doc/85182407/Die-iranische-Volksmodjahedin-MEK-PMOI-und-die-Suche-nach-begrundeter-Wahrheit