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Pressemitteilungen

Rajavi: IAEO soll den Fall der Mullahs Atomprojekte an den UN-Sicherheitsrat weiterleiten

Maryam Rajavi forderte den Gouverneursrat der IAEO auf, den Fall der Atomprojekte der Mullahs unverzüglich an den UN-Sicherheitsrat weiterzuleiten

Das Mullah-Regime spielt schon zwei Jahren auf Zeit, versucht mit Täuschungsmanövern die EU zu Zugeständnissen in Sachen Wirtschaft und Sicherheit zu zwingen. Nun haben die Mullahs, ungeachtet des Pariser Vertrages, die Atomanlage in Isfahan wieder in Betrieb genommen.


Gleichzeitig wurde der Pasdar (Revolutionswächter), Ali Laridjani, vom neuen Präsidenten, Ahmadinejad, als Sekretär des nationalen Sicherheitsrates und Chefunterhändler der Atomgespräche ernannt.
 
Die von iranischem Widerstand gewählte Präsidentin, Maryam Radjavi, sagte im Bezug auf die Sitzung des Gouverneursrates am Dienstag: „Die Übergabe des Falls Iran an den UN-Sicherheitsrat ist nun notwendiger denn je. Der oberste religiöse Führer (Vali Faghih) installierte den Pasdar-Terrorist, Ahmadinedjad, an die Legislative des Systems, um mit voller Kraft und mit allen wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten die Nuklearprojekte voranzutreiben. Die Inbetriebnahme der Anlage in Isfahan und die Ablehnung der großzügigen Vorschläge der EU sind ein Zeichen der Unberechenbarkeit der Mullahs. Gleichzeitig zeigt dies, dass die Beschwichtigungspolitik der Europäer gegenüber dem mittelalterlichen Regime gescheitert ist. Die Mullahs nutzen die fehlende, konsequente und harte Politik aus, um an die Atombombe zu gelangen.“

Rajavi betonte: „Die Europäer haben mit ihrer Politik in den letzten zwei Jahren, dem klerikalen Regime ermöglicht, sein Atomprojekt fortzufahren. Sie haben über die Einmischung der Mullahs im Irak und die rapide Zunahme der Menschenrechtsverletzungen im Iran geschwiegen. Und haben auf Wunsch der Mullahs, das Rückrat des iranischen Widerstandes, nämlich die Volksmodjahedin  in die Terrorliste aufgenommen. Khamanei hat diese Politik der EU zum Anlass genommen, um ohne Furcht vor internationalen Reaktionen, mit seinem quasi Putsch, die Macht in die Hand der ultrakonservativen Hardliner zu geben.“

„Nun stehen die Europäer vor einer brisanten Wahl zwischen Demokratie, Frieden, und Freiheit auf der einen Seite, und Diktatur, Unterdrückung, Konflikt und Kriege auf der anderen Seite. Europa sollte die Verhandlungen mit dem barbarischen Regime, als einziger Unterstützerstaat des Terrorismus, beenden, den Fall des Iran an den UN-Sicherheitsrat weiterleiten und Volksmodjahedin aus der Liste der terroristischen Organisationen der EU herausnehmen“, sagte Rajavi.

 Das Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran
9. August 2005