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NWRI – Lehrer im Ruhestand und Mitarbeiter aus dem Bildungsbereich trafen sich am internationalen Tag des Lehrers vor dem Büro für Management für Planung im Iran. Darüber berichtete die Nachrichtenagentur ILNA am 5. Oktober. Tausende Lehrer nahmen an der Demonstrationen nach einem Aufruf des Koordinierungsrates der Lehrergewerkschaft in Tabriz, Khoramabad, Shahrekord, Mashhad, Gilan, Yazd und Khuzestan teil. Frühere politische Gefangene und andere Arbeiter im Ruhestand schlossen sich den Demonstrationen in Teheran an. 

Die Lehrer der verschiedenen Provinzen trafen sich vor den Bildungsorganisationen. Auf den Plakaten der Demonstranten stand:“ Inhaftierte Lehrer, Arbeiter und Studenten frei lassen!“, „Möge die Einheit der Pensionäre lang leben“, „Wir fordern Löhne über der Armutsgrenze“, „Lehrer sollten nicht inhaftiert werden“ und „Wir stehen gemeinsam für unsere Forderungen ein“. 

Die Demonstranten riefen zudem:“ Lass die inhaftierten Lehrer frei!!, „Lehrer, Studenten und Arbeiter müssen frei gelassen werden“, „Lehrer hassen Diskriminierungen“, „Wir hatten noch sie so eine schlechte Regierung“, „Mögen die Plünderer nicht auch noch die Pensionsfonds plündern“, „Lehrer und Arbeiter müssen sich vereinen“, „Wir wollen in Frieden leben“ und „Wir wollen keine falschen Versprechungen mehr“. 

Weiterhin forderten einige Vertreter der Lehrergewerkschaften eine Erhöhung des Bildungsetats, der Löhne für Lehrer und eine Verbesserung der Bildungsmöglichkeiten, vor allem in den unterentwickelten Regionen des Landes. Sowohl die Lehrer in Festanstellung als auch die Saisonlehrer, die in öffentlichen und non - profit Organisationen arbeiten, schlossen sich den Forderungen an. 

Einer der Lehrer, der an der Demonstration teil nahm, sagte gegenüber ILNA News:“ Wir haben den ganzen Sommer ohne Einkommen verbracht. Nun hat das neue Schuljahr begonnen und wir bekommen einen Stundenlohn, der sich unterhalb des minimalen Einkommens befindet, welches das Arbeitsministerium festgelegt hat. Unsere Pensionen richten sich nach den Arbeitsstunden. Wenn wir 5 Jahre gearbeitet haben, können sie uns in den Ruhestand schicken!“

Einer der Pensionäre sagte:“ Wir arbeiteten 30 Jahre lang an Schulen. Wir haben die Kinder trotz zahlreicher Schwierigkeiten unterrichtet. Nun wissen wir nicht, wie wir unsere Arztkosten bezahlen sollen. Die Lehrer im Ruhestand haben zahllose Male für eine Gleichstellung der Pensionen, für eine strikte Umsetzung der Gesetzesvorgaben im zivilen Management und die Verbesserung der Versicherungsleistungen demonstriert.“