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  • Last Modified: Freitag 23 August 2019, 21:14:10.
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In Peru wurde ein Mitglied der Hisbollah mit Sprengstoff verhaftet

Die peruanischen Behörden haben in der Hauptstadt Lima einen Libanesen verhaftet, der Sprengstoff besaß. Er hatte „einen größeren Angriff“

auf jüdische Ziele in Peru geplant. 

Sicherheitskräfte des Direktoriums zum Kampf gegen den Terrorismus durchsuchten am vorigen Dienstag die Wohnung von Mohammad Amadar in dem Bezirk Surquillo der Stadt; sie fanden Zünder und TNT – so berichtete die peruanische Tageszeitung „La Republica“.

Der libanesische Staatsangehörige soll Mitglied der Hisbollah sein; das Direktorium des Landes zum Kampf gegen den Terrorismus war durch „ausländische Nachrichtendienste“ darauf hingewiesen worden, daß ein Mitglied der Gruppe in das Land eingereist war. 

Der peruanische Innenminister Daniel Urresti sagte in einer Erklärung, Amadar sei mit einer „internationalen Terrororganisation“ verbunden. 

Andere Berichte hatten erklärt, Amadar habe „Informationen“ über jüdische Ziele in Peru „gesammelt“, um „einen größeren Anschlag durchzuführen“. 

Die Hisbollah unterhält in Südamerika – für libanesische Auswanderer ein populäres Ziel – ein bedeutendes Netzwerk zur Erhebung von Spenden. Die Gruppe verheimlicht ihre Anwesenheit in Südamerika nicht. 

Im Jahre 2003 kam eine Studie der Bundesforschungsabteilung der Bibliothek des Kongresses der Vereinigten Staaten und des Zentrums des Geheimdienstes zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung zu folgendem Ergebnis: „Die Hisbollah hat durch Drogen- und Waffenhandel, Handelspiraterie und andere illegale Tätigkeiten hunderte Millionen Dollar verdient“ – in der nahezu rechtsfreien Zone, in der Paraguay, Argentinien und Brasilien aufeinander treffen.

Die Hisbollah wurde bald nach der Revolution des Jahres 1979 von den Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC) gegründet. 

Die „Daily News“ in New York berichteten im Oktober 2013: Heute ist die Hisbollah nicht mehr nur ein Arm des iranischen Regimes; es befindet sich in einer „strategischen Partnerschaft“ mit dem Regime, wie Matthew Olsen, Direktor des nationalen Zentrums zum Kampf gegen den Terrorismus, erklärte. Oder mit den Worten von James Clapper, dem Direktor des Nationalen Geheimdienstes: Die Hisbollah und der Iran befinden sich in „partnerschaftlichem Arrangement mit den Iranern als ihrem Seniorpartner“. 

Im Januar 2014 legte der gegenwärtige Außenminister des iranischen Regimes, Mohammad Javad Zarif, am Grabe von Imad Mughniyeh, der einige Jahre lang der Hauptanführer des militärischen Zweigs der Hisbollah war, einen Kranz nieder. 

Imad Mughniyeh war die Schlüsselfigur der Bombardierung von Marinekasernen im Libanon im Jahre 1983. 

Im Juli 1987 erklärte der damalige Minister der Revolutionsgarden des iranischen Regimes (IRGC), Mohsen Rafiqdoost: „Sowohl das TNT als auch die Ideologie, die mit einem Schlage 400 Offiziere, NCO’s und Soldaten im Hauptquartier der Marine zur Hölle schickten, stammte aus dem Iran.“

Die Kommentare von Rafiqdoost wurden am 20. Juli 1987 in der Teheraner Tageszeitung „Ressalat“ veröffentlicht.   

 

 

      

 

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