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  • Last Modified: Freitag 14 Dezember 2018, 18:30:22.
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Die Welt muss vom Horror im Iran erfahren

“World needs to know of horrors in Iran” (Amin Namdari)Flüchtlinge in der Stadt wurden an der Zimmerdecke aufgehängt und mit Kabeln geschlagen, weil sie die Mullahs getäuscht haben sollen.

In einem Bericht von Simon Burch im Evening Telegraph in Großbritannien heißt es: „Solange der Irak die Schlagzeilen mit Krieg und Blutvergießen beherrschte, war der Eindruck entstanden, dass bei seinem Nachbarn und früheren Feind Iran alles ruhig sei. Aber dem ist nicht so. Der iranische Flüchtling Amin Namdari weiß das nur zu gut. Und jetzt will er der Welt alles darüber berichten und dafür Sorge tragen, dass sich das Leben dort zum Guten wendet.“
Amin Namdari spricht mit Liebe und Stolz von seinem Heimatland Iran, einem gebirgsreichen, wunderschönen Land im unruhigen mittleren Osten, eingebettet zwischen dem Irak und Afghanistan. Aber seine Erinnerungen an die Einhaltung der Menschenrechte sind abscheulich.

Die fundamentalistischen muslimischen Herrscher – auch Mullahs genannt – höhlen die Gerechtigkeit aus und stellen sie in die dunkelste Ecke des Islams mit Stockschlägen, Amputationen und Steinigungen, eine Realität des Lebens im 21. Jahrhunderts im Iran.

Dieses theokratische Regime unterdrückt mit Hingabe Tausende Menschen mit grausamen Folterungen, nur um sich an der Macht zu halten. Der 28jährige Amin sagt mit kurzen Worten, dass der Regimewechsel dringend nötig ist. Damit das geschieht, muss die Welt erfahren, was im Iran geschieht und die Regierungen müssen reagieren, damit dem endlich Einhalt geboten wird.

Amin weiß nur zu gut um den Missbrauch der Menschenrechte im Iran. Als er ein Mitglied der Iraner Revolutionäre war, wurde er krank von seinen Aufgaben, denn er war in die Verhaftung politischer Gefangener involviert. So sagte er seinen Vorgesetzten, dass er nicht mehr mitmachen wolle.

Wegen seines Protestes musste er in einem der Gefängnisse des von vielen gefürchteten Sicherheitsdienstes im Iran ein. Dort wurde er an die Decke gehängt, so, dass seine Füße kaum noch den Boden berühren konnten und wurde dann mit Stromkabeln auf seine Fußsohlen geschlagen.

„Die Herrscher fühlen sich von jedem bedroht, der eine andere Ideologie als sie selbst haben,“ berichtete er durch seinen Dolmetscher, dem Iraner Mehrzad Yazdanipour. „Sie versuchen immer wieder den Iran als ein freies Land darzustellen. Aber das Gegenteil entspricht der Wahrheit. Deshalb wollen sie deine Gesinnung ändern, und sie wollen Dich brechen.“

Amin war „teilweise“ ein gebrochener Mann, aber seine Peiniger konnten ihren Job nicht vollenden. Als er einmal Hafturlaub bekam, floh er und kam vor fünf Jahren nach Großbritannien. 18 Monate später wurde ihm der Flüchtlingsstatus zugesprochen.

Amin spricht nicht gern über seine Zeit im Gefängnis, aber jetzt, in seinem Wohnzimmer in seinem Haus in Sunny Hill mit einer iranischen Flagge in der Ecke, denkt der darüber nach, dass er einer der Glücklichen ist.
„Was ich ausgehalten habe, war nichts im Vergleich zu dem, was meine Freunde erleiden mussten“, sagte er.

Amin glaubt, dass er jetzt schon längst tot wäre, wenn er dort geblieben wäre. Zahlen können nur Schätzungen sein, aber Menschenrechtsgruppen glauben, dass 120.000 Iraner nur für ihren Glauben mit dem Leben bezahlen mussten.

Amin und Mehrzad – beide Angehörige des Nationalen Widerstandsrates Iran – wollen einen modernen Iran erleben. Andere Gräueltaten sind Bestrafung und Zensur auf der Grundlage der Sharia, dem islamischen Gesetz – ein Gesetz, dass das Wort Gottes wiedergeben soll, so wie seine Befürworter den Koran deuten.

Aber das ist Frevel. Die Sharia erlaubt das Steinigen von Frauen, die Ehebruch begangen haben (Sie werden dazu bis zu ihren Schultern in Sand eingegraben. Ihr Kopf wird bedeckt und dann werden sie solange mit Steinen beworfen, bis sie tot sind.), Peitschenhiebe, Amputation von Gliedmaßen, Augenausstechen und Hinrichtung durch den Strang. Das alles erlaubt das Gesetz des Landes.

Im vergangenen Jahr wurden zwei 18jährige Jugendliche – von denen angenommen wird, dass sie sogar erst 16 und 17 Jahre alt waren – dafür gehängt, dass sie sich homosexuell verhalten haben.

Es überrascht niemanden, dass die große Mehrheit der iranischen Bevölkerung einen Regimewechsel will. Es ist eine Ironie, dass dieses Regime mit der Beendigung der Herrschaft des gehassten Shahs in einer Welle revolutionären Euphorie 1979 an die Macht kam.

Amin stammt aus dem Süden des Landes, aus der Stadt Isfahan. Aber seine Familie floh schon 1982 nach dem Ausbruch des Iran-Irak-Krieges in den Norden.

Während seiner gesetzlichen Armeezeit war Amin in Kurdistan im Nordwesten stationiert, wo er zum Staatsfeind wurde.

Sein Status ist der gleiche geblieben, vor allem seit er sich der Aufklärung über das Falsche im Iran gewidmet hat, auch wenn seine eigenen Eltern noch dort leben. Auch sein jüngerer Bruder lebt in Derby und in Angst vor dem Geheimdienst.
Der NWRI unter der Führung von Maryam Rajavi möchte die Unterstützung des Westens, um die Wende im Iran herbeizuführen.

Jeden Monat sind Demonstrationen im Iran, die oft in Massenverhaftungen und öffentlichen Hinrichtungen enden. Amin und die Mitglieder der Gruppe demonstrierten in der etwas sichereren Umgebung von Westminster und Birmingham. Aber jetzt wird die schäumende Krone der Welle erreicht. Die Welt hat mit Besorgnis auf die Nachrichten aus dem Iran reagiert, dass dort eine Nuklearmacht im Entstehen begriffen ist. Vom NWRI wurde aufgedeckt, was Toni Blair öffentlich anprangerte: Der Iran ist der Sponsor des islamistischen Terrors.

Mehrzad, der seit 27 Jahren in Derby lebt, ist kein Flüchtling, aber er stimmt dem zu.
Jede terroristische Gräueltat, die im Namen des Islam begangen wurde, ist – so glaubt er – mit dem Iran verbunden. „Der Iran ist wie ein Oktopus. In Teheran schlägt das Herz des Fundamentalismus“, ergänzt Amin.
Der NWRI wird von den Rechtsexperten in Großbritannien flächendeckend unterstützt. Aber in dem Puzzle fehlen einige lebenswichtige Teile, angefangen beim Rückenhalt durch die Regierung bis hin zu direkten Operationen der UN durch Sanktionen beispielsweise, damit die iranischen Führer ins Hintertreffen geraten.
„Ich bin stolz, ein Iraner zu sein. Aber ich hasse die Mullahs“, sagte Amin. „Ihr Regime ist nicht reformierbar. Das ist ein mittelalterliches Regime.“

„Ich würde gerne wieder in den Iran zurückkehren, wenn sich die Dinge dort ändern. Ich hoffe, dass die Menschen verstehen, was es bedeutet, ein Leben wie im Iran zu führen. Und der iranische Widerstand hat einen hohen Preis dafür bezahlt, um da zu sein, wo er heute angekommen ist.“

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