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  • Last Modified: Samstag 17 November 2018, 09:03:02.
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Der Iran will sich für die US Sanktionen während der Proteste wappnen

Die USA haben nun die härtesten Sanktionen aller Zeiten gegen den Iran begonnen. Finanzminister Steven Mnuchin und Außenminister Mike Pompeo zeigten die Hauptpunkte auf. Sie betreffen Privatpersonen, Fluglinien, Schiffslinien und Organisationen, die in Verbindung mit dem Energiesektor stehen.

Am Freitag sagten sie gegenüber den Reportern:“ Die USA wird weitere 700 Personen und Unternehmen auf die Liste der gesperrten Einrichtungen setzen. Hinzu kommen 400, die bereits vor dem Iran – Atomdeal auf der Liste standen und danach gestrichen wurden.“

Doch trotz allem führt die iranische Führung damit fort, ihr destruktives Verhalten weiter zu verbreiten. Dazu gehört nicht nur die Ausplünderung des iranischen Volkes, sondern auch der Einsatz dieser Mittel für Menschenrechtsverletzungen, regionale Einmischungen und die Finanzierung von terroristischen Gruppen.

In der letzten Woche haben dänische Behörden den Iran beschuldigt, einen arabischen Anführer ermorden lassen zu wollen, der in Dänemark wohnt. Er ist ein Oppositioneller des Regimes. Zudem zeigen Berichte aus dem Iran, dass die Wirtschaft des Landes bereits vor den US Sanktionen einen Abwärtstrend zu verzeichnen hatte.

Die staatlichen Medien haben berichtet, dass viele Unternehmen nun insolvent sind und entweder massenhaft Arbeiter entlassen haben oder ihnen ihre Löhne nicht mehr zahlen. Über 500 Fabriken sind in der Krise. Die wirtschaftlichen Probleme waren ein zentraler Faktor für das Ausbrechen der großen Protestwellen im Iran.

Am Freitag begann die vierte Runde der Streiks der Lastwagenfahrer. Die landesweiten Streiks gehen nun in den dritten Tag und sie beinhalten die Forderungen der vorangegangenen drei Streikrunden sowie nun auch die Freilassung von inhaftierten Kollegen. Der Streik geht trotz Drohungen und Unterdrückung durch das Regime weiter. Berichte zeigen, dass mehrere Lastwagenfahrer vor den örtlichen Justizbehörden vorgeladen und wegen der Streiks verhört wurden.

Die Fahrer sind bereits im Juni, August und Oktober in den Streik gegangen. Sie protestieren unter anderem gegen schlechte Lebensbedingungen, niedrige Entlohnungen, teure Ersatzteile und hohe Versicherungsbeiträge. Die dritte Streikrunde dauerte 21 Tage.

Hassan Mahmoudi, ein Menschenrechtsaktivist mit Schwerpunkt Politik und Wirtschaft im Bereich Iran und Mittlerer Osten, schrieb dazu:“ Ob die Situation wegen der neuen US Sanktionen weiter eskaliert, wird man in den nächsten Tagen sehen.“

Aufgrund der Streiks der Lastwagenfahrer ist auch die Stahlproduktion betroffen. Die Produktion in Mobarakeh in der zentraliranischen Provinz Isfahan ist bereits zum Erliegen gekommen.

Eine weitere Gruppe, die streikt, sind die Farmer von Isfahan. Sie protestieren gegen das schlechte Wassermanagement des Regimes. Die UN Organisation für Lebensmittel und Landwirtschaft hatte bereits festgestellt, dass der Iran unter der größten Dürreperiode seit über 30 Jahren leidet.

Copyright © 2018 Nationalen Widerstandsrates Irans (NWRI) - Auswartiger Ausschuss.