Wednesday, December 8, 2021
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Menschenrechtsgruppe aus Australien verurteilt die Niederschlagung der Proteste im Iran

Die australische Gruppe „Freunde der Demokratie im Iran“ hat eine Presseerklärung herausgegeben, in der sie die Unterdrückung der Proteste im Iran entschieden verurteilt, zu der die Ermordung von mehr als 450 Demonstranten, begangen vom Regime in den vergangenen beiden Wochen, gehört.

Es folgt der Text dieser Presseerklärung:

28. November 2019

Entschiedene Verurteilung der blutigen Unterdrückung im Iran; in 13 Tagen wurden mehr als 450 Demonstranten getötet

Die „Australischen Freunde der Demokratie im Iran“ rufen die Regierung Morrison, die Europäische Union, die Vereinigten Staaten von Amerika und die Vereinten Nationen auf, auf die Regierung in Teheran größtmöglichen Druck auszuüben, damit:

– die Schüsse, die Tötungen, die Verhaftungen und die Folter an den Demonstranten aufhören;

– die Verhaftungen, die Folter und die Hinrichtungen von Dissidenten aufhören;

– die mehr als 10 000 verhafteten Demonstranten freigelassen werden;

– das Internet und Telefonnetz insgesamt wiederhergestellt werden.

„Wir fordern die australische Regierung und die internationale Gemeinschaft auf, ihre technischen Möglichkeiten einzusetzen, damit die iranischen Bürger erneut Zugang zum Internet erhalten“ – so der Sprecher Peter Murphy.

„Die Tötung von hunderten unbewaffneten Menschen auf den Straßen der iranischen Städte, indem man ihnen in Kopf und Leib schießt, stellt“ – so sagte er – „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar.“

„Die internationale Gemeinschaft muß rasch handeln, damit die Androhung öffentlicher Massen-Erhängungen der Verhafteten, die bei den Freitagsgebeten am 22. November vorgetragen wurde, nicht wahrgemacht werden kann.“

„Wir fordern die australische Regierung auf, dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorzuschlagen, daß er Ayatollah Khamenei, Präsident Rouhani, Justizchef Ibrahim Raisi, das Mitglied des Expertenrates Ahmad Khatami sowie die Kommandeure der Revolutionsgarden und der Bassij-Miliz vor den Internationalen Strafgerichtshof bringt“ – so Peter Murphy.