Saturday, December 4, 2021
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Die Wahl-Show ist ein Ritual zum Zweck der Machtaufteilung unter den herrschenden Fraktionen des Regimes; dies wird vom iranischen Volk entschieden abgelehnt

Die Wahl-Show ist ein Ritual zum Zweck der Machtaufteilung unter den herrschenden Fraktionen des Regimes; dies wird vom iranischen Volk entschieden abgelehnt
Aus den Wahlen wird das krisengeschüttelte Regime der Mullahs im Nachhinein schwächer und verletzlicher hervorgehen

Das iranische Regime hat seine Sicherheitskräfte im Vorfeld der Scheinwahlen am 19. Mai in Alarmzustand versetzt, um jeden Ausbruch von Protesten aus dem Volk und jeden Aufruhr zu verhindern. Als direkte Herausforderung  an den Obersten Führer, den Präsidenten und ihre Komplizen gerichtet hat die gewählte Präsidentin des Iranischen Widerstands Maryam Rajavi erklärt: „Wenn ihr behauptet, die Show-Veranstaltung am 19. Mai sei eine echte Wahl, dann müsst ihr die Halbe Million Leute der Revolutionsgarden und staatlichen Sicherheitstruppen abziehen und ebenso die Hunderttausende Geheimagenten und das Übermaß an Repressionskräften. Ihr müsst die Bevölkerung auf die Straße gehen und frei ihre Stimme abgeben und ihren wahren Wunsch äußern lassen. Dann würde klar, was von dem Velayat-e Faqih Regime übrigbleiben würde“.
 „Dass die wenigen handverlesenen Kandidaten zugeben, dass das herrschende Regime nur 4 Prozent der Bevölkerung repräsentiert, führt sowohl die wahre Natur der sogenannten Wahl und den Hauptgrund für die Krise, die das Regime bedrängt, lebhaft vor Augen. Diese ist ein unberechenbarer Zustand der sozialen Unzufriedenheit  im Iran“, fuhr sie fort. „Wenn das herrschende Regime nicht in absoluter Gefahr wäre, hätte Khamenei nicht Raissi für die Wahl aufstellen müssen, einen der grausamsten und am meisten verabscheuten Verbrecher“.
Sie weist daraufhin: „Auf der anderen Seite hat Rohani in seiner sogenannten Wahlkampagne am 15. Mai in Täbriz laut wiederholt, dass er bereit sei, Khameneis Hand ein halbes Dutzend mal zu küssen. Das sagt er genau zu einem Zeitpunkt, wo Khamenei einen Rekord der niedrigsten Unterstützung in der Bevölkerung für Raissi bekommt, der ein Mitglied der Todeskommission war, die Urteile zur Hinrichtung von politischen Gefangenen herausgegeben hat, die 1988 umgebracht wurden“.
Weiter führt Maryam Rajavi aus: „In einer anderen Aussage gesteht Rohani, wenn auch durchaus opportunistisch, ein, dass das herrschende Regime in den letzten 38 Jahren nichts getan hat, als Hinrichtungen zu vollstrecken.
Nichtsdestotrotz hat er es abgelehnt, den verheerenden und tragischen Fall der Hinrichtungen zu berühren, der in dem Massaker an Mitgliedern der PMOI besteht. Genauso hat er auch vollkommenes Schweigen bewahrt zu der Massenhinrichtung an 52 PMOI Mitgliedern, die sich am 1. September 2013 in Ashraf ereignet hat, und zu dem Raketenangriff am 29. Oktober 2015 auf Camp Liberty, der 24 Mitglieder der PMOI das Leben gekostet hat. Diese Angriffe fanden statt, als Rohani im Amt war und den Obersten Sicherheitsrat des Regimes geleitet hat, der über solche  kriminellen Unternehmungen entscheidet“.
Die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands wiederholte: „Die bevorstehende Wahl-Show, die das ist, was sie immer war, ist nur ein Ritual   zur Aufteilung der Macht unter den Fraktionen, aus denen die herrschende religiöse Diktatur zusammengesetzt ist“.
„Sie kann keine Legitimation in der Bevölkerung des Iran für sich in Anspruch nehmen. Wie auch immer sie ausgehen mag, sie wird vom iranischen Volk und dem Widerstand abgelehnt und verschmäht“, versicherte sie. „In jedem Fall wird das krisengeschüttelte Kleriker-Regime schwächer und verletzlicher im Nachhinein aus dieser Wahl hervorgehen“.
The secretariat of the National Council of Resistance of Iran
May 16, 2017