Saturday, December 4, 2021
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1000 Kandidaten bei Präsidentschaftswahlen als disqualifiziert erklärt

Die Disqualifizierung von 1000 Kandidaten bei so genannten Präsidentschaftswahlen zeigt die Kriminalität des Regimes und seine mangelnden Perspektiven

Der Wächterrat der Mullahs hat mehr als 1000 Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen abgelehnt und lediglich 6 unter ihnen akzeptiert.

Alle Abgelehnten haben dem System des Velayat-e-Faghih (die Oberherrschaft der Geistlichen) ihre Loyalität versichert und viele von ihnen gehörten dem Regime im Laufe der letzten 25 Jahre an.

Die vom Wächterrat angenommenen Kandidaten gehören zu den schlimmsten Kriminellen des Irans und haben zahlreiche Verbrechen gegen die Menschheit begangen.

Der Favorit, Akbar Hachemi Rafsandjani, hat bei den Untaten des Regimes eine Schlüsselrolle besessen, wie z. B. der Hinrichtung von 120.000 politischen Gefangenen, der Ermordung von Oppositionellen im Ausland und Massenmorden in den 90ern im Iran. Der ehemalige Präsident von Majlis, Mehdi Karoubi ein Vertrauter Khomeinis, hat offen die Fatwa Khomeinis gebilligt, was 1988 zum Massaker von mehr als 30.000 politischen Gefangenen führte.

Die anderen vier Kandidaten – der Ex-Kommandant und Chef der Revolutionsgarde (Pasdaran) Mohsen Rezaï, der ehemalige Chef der staatlichen Rundfunkanstalt General Ali Laridjani,  der ehemalige Sicherheitschef General Mohammad Bagher Ghalibaf und der Bürgermeister von Teheran General Mahmoud Ahmadinejad – besitzen eine Vergangenheit voller Mord und Unterdrückung.

Die vom Widerstand gewählte Präsidentin Maryam Rajavi hat wiederholt darauf hingewiesen, dass diese Wahlen lediglich ein Mittel des Regimes, seine Macht zu unterstützen und zu verstärken, darstellen. „Diese Wahl-Farce ist weder frei, noch legitim. Die iranische Nation boykottiert diese Wahl des Velayat-e-Faghih-Regimes und weist sie zurück“, fügte sie hinzu und rief die internationale Gemeinschaft und alle Regierungen auf, diese Wahl als ungültig zu erklären und sich für das iranische Volk und die Demokratie einzusetzen.
Die Vergangenheit der Kandidaten betonend verkündete Frau Rajavi, dass jene, die Rafsandjani als Pragmatiker bezeichnen oder die Kommandanten des Pasdaran als moderat ansehen wollen, um die Verbrechen des Regimes zu rechtfertigen, sich nicht damit zufrieden geben werden, das Regime zu beruhigen. Sie tauchen ihre Hände in das vom Regime vergossene Blut der iranischen Nation. Niemand darf die politische Verfolgung rechtfertigen oder hoffen, im Inneren dieses Regime Reformen durchzuführen.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
23. Mai 2005