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  • Last Modified: Samstag 17 November 2018, 09:03:02.
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Die Armut im Iran zwingt einen Athleten und Medaillengewinner, eine gefährliche Stelle als Träger anzutreten

Die Arbeitslosigkeit und Armut haben im Iran dermaßen zugenommen, daß ein junger olympischer Athlet gezwungen wurde, als Träger zu arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen; er muß schwere Lasten auf Gebirgspfaden tragen – oft tödlich bedroht von den Elementen und den Agenten des Regimes.

Der Sprinter Taha Ghaffari aus der Stadt Marivan in der Provinz Kordestan (im Westen des Iran) hat zweimal die Weltmeisterschaft und außerdem mehrere Medaillen gewonnen – bei den Olympischen Spielen und bei nationalen Wettkämpfen im Iran; doch ist er wie der gesamte Iran mit der Armut konfrontiert.

Ghaffari sagte: „Die Zustände sind schrecklich; ich tue dies, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Ich trage fünf Stunden am Tag Dinge wie Kleidung und verdiene damit 160 000 Toman (etwa 12 Dollar). Es ist sehr schwierig, Träger zu sein; Menschen sterben dabei. Manchmal befindet man sich mit seinen Sache in einer Höhe von 2 500 m. Es ist unvorstellbar schwierig.“

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Die Wirtschaftspolitik des Iran hat Millionen in die Armut gestürzt

Aufgrund der destruktiven Politik des iranischen Regimes sind 80% der Bevölkerung verarmt; die Arbeitslosigkeit und die Lebenshaltungskosten nehmen dramatisch zu. Dieser wirtschaftliche Niedergang wurde von der Mißwirtschaft des Regimes und seiner Korruption bewirkt; er wurde von den Sanktionen, die die USA über das Regime verhängten, noch beschleunigt; viele Iraner sind auf die Straße gegangen, um das Ende der Herrschaft des Regimes zu fordern.

Die die Arbeitslosigkeit betreffenden Zahlen des Iran sind alarmierend – so das Forschungszentrum des iranischen Parlaments; „sie können zu einer Krise führen“. Tatsächlich hat nach dessen Forschungen die Zahl der Arbeitslosen zwischen 2014 und 2017 um drei Millionen zugenommen; das Forschungszentrum meint, daß diese Zunahme zu den Ursachen des Aufstands vom Dezember und Januar gehört.

Es heißt in der Studie: „Die zunehmende Arbeitslosigkeit von jungen Leuten, Frauen und Gebildeten ruft mehr denn je nach einer Änderung der Wirtschaft des Iran.“

Dennoch liegen für die Zeit nach der Veröffentlichung der Studie keine Anzeichen einer Verbesserung vor.

Zur Statistik der Arbeitslosigkeit:

- Im Iran sind 70% der Fabriken, Werkstätten und Minen bankerott bzw. geschlossen – so nach Auskunft eines Mitglieds des Schlichtungsrates.

- Die Arbeitslosenrate beträgt im ganzen Lande mehr als 15%.

- Die Rate arbeitsloser Frauen hat in sieben Jahren um 25% zugenommen – so das „Zentrum für statistische Studien und Nachrichten“ des iranischen Arbeitsministeriums – von

830 996 im Jahre 2011 auf 1 037 000 im Jahre 2017.

- Die Rate der arbeitslosen Frauen im Alter von 15 bis 29 Jahren beträgt in der Provinz Kurdistan 84%, in der Provinz Kerman 79%, in der Provinz Ardebil 78% und in der Provinz Kermanshah 76%.    

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