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  • Last Modified: Donnerstag 21 Februar 2019, 13:12:32.
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Iranisches Regime greift friedliche Proteste für Wasserrechte an

Iranische Sicherheitskräfte haben eine friedliche Versammlung von Hunderten Demonstranten nahe des Zayanderud Flusses in Isfahan angegriffen. Unter den Demonstranten waren auch viele Lehrer.

Die Demonstranten kamen auf die Straßen, um das Regime aufzufordern, mit einer weiteren Teilung des Wasser des Zayanderud Flusses zu stoppen, welche den Fluß komplett austrocknet.

Das iranische Regime hat zeitweilig Wasser in den Fluß abgelassen, nachdem zuvor Hunderte ähnliche Proteste von Landwirten aus Isfahan erfolgt waren, welche nicht  mehr ihr Getreide bewässern konnte und es so zu Engpässen in der Versorgung kam. Als das Wasser wieder floß, feierten die Menschen und posteten Videos in sozialen Medien, wo man sehen konnte, dass wieder Wassern unter der Khaju Brücke fließt, nachdem der Fluß jahrelang komplett ausgetrocknet war. In den Videos konnte man sehen, wie glücklich die Menschen waren und ein Bewohner küsste sogar den Boden vor Freude.

Doch dies war alles nur ein Zustand auf Zeit und so kamen die Proteste wieder zurück, die vom iranischen Regime forderten, den Fluß permanent mit Wasser zu versorgen. Die Demonstranten riefen:

  • „Die Nation hat noch nie solch eine Ungerechtigkeit erlebt“
  • „Die Lehrer werden eher sterben als sich demütigen zu lassen“
  • „Unser Feind ist hier und nicht in den USA“. Damit machten die Menschen deutlich, dass sie das iranische Regime als ihren Feind ansehen und nicht Amerika.

Berichte zeigen, dass sich viele Lehrer aus Isfahan den Protesten anschlossen. Es gab Fotos, die zeigten, wie Lehrer Plakate in die Luft hielten, wo sie zur Freilassung von inhaftierten Kollegen aufriefen  Die iranische Lehrer hatten in den letzten Monaten bereits mehrere Massenproteste wegen ihrer schlechten Arbeitsbedingungen abgehalten. Dabei wurden viele Aktivisten und Personen aus der Führung von Lehrergewerkschaften verhaftet.

Die Sicherheitskräfte reagierten auf die friedlichen Proteste auf die Weise, wie sie immer auf friedliche Proteste reagieren: Mit Gewalt. Die Sicherheitskräfte schossen Tränengas in die Menge, um diese aufzulösen, doch die Demonstranten riefen:“ Habt keine Angst, wir stehen alle zusammen“ und „Wir sind Lehrer, keine Kriminellen“.

Das iranische Regime hat Angst vor allen Arten von Protesten, denn es fürchtet, dass jede von ihnen der Auftakt zu einer größeren Anti – Regime Demonstration werden könnte.

Seit Dezember 2017 hat ein Anti – Regime Aufstand das Land erschüttert und die Mullahs vor neue Herausforderungen gestellt. Die Mullahs haben danach die Massenproteste brutal unterdrücken wollen und 8000 Menschen innerhalb von Tagen verhaften lassen. Mehrere Demonstranten starben später unter fragwürdigen Bedingungen in den Gefängnissen.

Das iranische Volk protestiert bis heute weiter und ruft zu einem Regimewandel auf, selbst wenn dies am Ende sein Leben kostet.

 

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