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  • Last Modified: Montag 22 Juli 2019, 20:39:46.
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In einer der iranischen Provinzen wurden 412 Menschen verhaftet, weil sie im Ramadan gegessen haben

Das theokratische Regime im Iran hat 412 Menschen in der westlichen Provinz Kermanshah inhaftiert, weil sie im islamischen Fastenmonat Ramadan gegessen haben.

Mohammad-Reza Amouie, Sozialbeauftragter der Polizei in Kermanshah, gab bekannt, dass das Regime Warnungen gegen 800 Läden ausgesprochen habe, weil sie in den Fastenstunden des Ramadan Nahrungsmittel verkaufen. Weitere 87 Läden wurden vom Regime in der ersten Hälfte des Ramadan geschlossen, weil sie „polizeiliche Warnungen ignoriert hätten“, meldet die staatliche Nachrichtenagentur Mehr am 22. Mai 2019.

Amouie gab auch bekannt, dass die Polizei in diesem Zeitraum von 1731 Leuten schriftliche Versprechen eingeholt hätten, nicht in der Öffentlichkeit zu essen.

Die Polizei nahm 412 Menschen dafür fest, dass sie öffentlich gegessen haben, erläuterte er und fügte hinzu, dass gegen 170 der Inhaftierten gerichtliche Verfahren eingeleitet worden sind. Außerdem wurden 49 Autos beschlagnahmt, nachdem  Menschen in ihren Fahrzeugen bei Tageslicht gegessen hätten

Amouie sagte dazu weiter, dass die Polizei 569 Fahrer verwarnt habe, die öffentlich gegessen und getrunken haben, und von 49 Fahrern, die die Warnungen ignoriert hatten, wurden die Fahrzeuge beschlagnahmt.

Ferner meldete die staatliche Nachrichtenagentur Tasnim, dass fünf Läden in der Stadt Kouhdasht in der Provinz Luristan im westlichen Iran geschlossen wurden, weil sie im Ramadan Nahrungsmittel verkauft hatten.

 

 

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