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  • Last Modified: Mittwoch 11 September 2019, 19:24:59.
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Brief des Rechtsberaters der PMOI an den Chefredakteur einer norwegischen Zeitung

1 April 2019
Herr. Amund Djuve
Chefredakteur
Dagens Næringsliv

Sehr geehrter Mr. Djuve

Ich möchte sie als Rechtsberater der Volksmojahedin Iran (PMOI) in Albanien mit diesem Brief auf eine beunruhigende Sache aufmerksam machen.

Am 27. März 019 ist ein berüchtigter Agent des iranischen Ministeriums für Geheimdienste (MOIS), Gjergji Thanasi, der in der iranischen Botschaft in Albanien arbeitet, zusammen mit einem Journalisten mit dem Namen Eskil Engdal, der für die Zeitung Dagens Næringsliv arbeitet, vor dem Grundstück des Wohnsitzes der albanischen Flüchtlinge der PMOI in Manez in der Provinz Durres in Albanien aufgetaucht.

Die beiden Personen kamen unerwartet an das Eingangstor und begannen, Fotos von der Anlage zu machen. Dabei mißachteten sie alle Zeichen und Hinweise, dass das Fotografieren und das Aufnehmen von Filmen untersagt ist. Als sich ihnen albanische Sicherheitskräfte näherten und sie baten, keine Fotos zu machen, haben sie in aggressiver Art und Weise weiter versucht, Fotos zu schiessen.

Die Mitglieder der PMOI gelten als die demokratische Opposition zum iranischen Regimes. Sie sind mehrfach Opfer tödlicher terroristischer Anschläge des iranischen Regimes gewesen. Vor rund einem Jahr, im März 2018, gab es einen in letzter Minute vereitelten Bombenanschlag auf die Versammlung der PMOI Mitglieder zum Fest des iranischen neuen Jahres auf deren Gelände und zwei Terroristen aus dem Iran wurden danach von Albanien ausgewiesen. Die späteren Untersuchungen zeigten, dass der iranische Botschafter und ein hochrangiger Agent des Geheimdienstes in Albanien unter dem Deckmantel von Diplomaten diesen Anschlag vorbereitet hatten (Washington Times, 20. Dezember 2018).

https://www.washingtontimes.com/multimedia/image/ap_18323381369455jpg/

Gjergji Thanasi war im Rahmen der Spionage und anderer schmutziger Aktivitäten gegen die Mitglieder der PMOI in Albanien aktiv. Das iranische Geheimdienstministerium (MOIS) ließ ihn im Januar 2019 unter dem Deckmantel eines Journalisten für weitere Instruktionen in den Iran reisen. Davor war er angeblich als Chauffeur und Übersetzer tätigt. Seine wahre Aufgabe war jedoch, das Gelände der PMOI auszuspionieren, es zu filmen und Informationen über die Sicherheitssysteme auf dem Gelände zu sammeln, welche die Mitglieder vor Angriffen der Terroristen des iranischen Regimes schützen.

Nach dem Beginn der Volksaufstände im Januar 2018 und dem Ende der Beschwichtigungspolitik des Regimes durch die USA, hat das iranische Regime seine terroristischen Aktivitäten sowie seine Desinformationskampagne gegen die PMOI und den iranischen Widerstand verstärkt. Das Regime hält den Widerstand für eine existentielle Bedrohung des Regimes und daher wird es jede schmutzige Verschwörungstheorie gegen sie verbreiten. Zusätzlich zu dem gescheiterten Bombenanschlag in Albanien sollte am 30. Juni 2018 auf der jährlichen Versammlung des PMOI in Paris ein Bombenanschlag verübt werden. Hinzu kommen ein Spionagefall sowie ein Mordversuch gegen den iranischen Widerstand in den USA, der am 20. August 2018 zur Verhaftung von zwei MOIS Agenten führte. (Anhang 1).

Es gibt keinen Zweifel daran, dass das iranische Regime nach dem gescheiterten Anschlag vom März 2018 eine Fortsetzung der Terroranschläge plant. Die Sicherheitskräfte in Albanien sind in voller Alarmbereitschaft und das fragwürdige Verhalten ihres Journalisten an der Seite eines Agenten des iranischen Regimes ist ein zusätzlich verstörender Fakt.

Weiterhin wurde uns mitgeteilt, dass sich Herr Engdal mit weiteren MOIS Agenten getroffen hat. Dazu soll auch Hassan Heyrani zählen, der sich selbst als früheres Mitglied der PMOI bezeichnet, aber auf den Gehaltslisten der iranischen Botschaft in Albanien steht.

Ich möchte sie davon in Kenntnis setzen, dass die Mitglieder der PMOI seit Anfang 2018 an ihrem aktuellen Aufenthaltsort sind. Duzende Reporter aus Albanien und aus anderen Ländern sowie Vertreter aus den USA und Europa sowie albanische Minister konnten frei das Gelände besuchen. Die albanischen Bürger waren in kleinen und großen Gruppen auf dem Gelände und sie konnten ihre Freunde besuchen. (Anhang 2).

Ich möchte sie weiterhin darüber informieren, dass „Der Spiegel“ einen komplett falschen Artikel über einen Journalisten verbreiten ließ, der ebenfalls auf das iranische Regime herein gefallen ist. Der Artikel wurde im März 2019 von einem Gericht in Hamburg untersagt und die Anschuldigungen gegen die PMOI mussten fallen gelassen werden, ansonsten hätte die Zeitung eine Strafe in Höhe von 250.000 Euro zahlen müssen oder die Verantwortlichen Personen hätten eine Haftstrafe von sechs Monaten erhalten. (Anhang 3).

Wir möchten sie mit allem Respekt darum bitten, dass ihre Zeitung und ihre Journalisten nicht zu unerwünschten Werkzeugen des Mullahregimes werden und dass über sie dessen Ziele verbreitet werden und so die Grundlage für die Ermordung von iranischen Flüchtlingen in Albanien geschaffen wird.

Hochachtungsvoll,
Behzad Saffari
Rechtsberater der PMOI in Albanien

 

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