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  • Last Modified: Mittwoch 11 September 2019, 19:24:59.
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30 Verhaftungen im Iran nach Teilnahme an einem Mixed – Gender Yoga Kurs

Die iranische Justiz in der Provinz Golestan (Nordiran) gab am 24. Mai bekannt, dass 30 Männer und Frauen wegen der zeitgleichen Teilnahme an einem Yoda Kurs verhaftet wurden.

Der stellvertretende Staatsanwalt der Provinz Golestan sagte, dass 30 nicht namentlich genannte Männer und Frauen in „unangemessener Kleidung“ verhaftet worden sind. Der Kurs fand im Haus einer Privatperson statt. Sie werden nun angeklagt, dort an illegale Kursen teil genommen zu haben. 

In einer Erklärung sagte Masoud Soleimani gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim:“ Eine Person hatte auf den sozialen Medien eine Werbeannonce geschaltet. Dort sagte er, Männer und Frauen könnten bei ihm zu Hause gemeinsam Yoga lernen und er hat mit mehreren Leuten Kontakt gehabt.

„Diese Person hat keine Lizenz, einen Sportclub zu leiten und seine Yoga – Kurse wurden in einem privaten Raum abgehalten, wo Frauen und Männer zusammen in unangemessener Kleidung ihre abnormalen Aktivitäten durchführten“, ergänzte Soleimani.

Der Vertreter der Justiz ging nicht weiter darauf ein, worin die „abnormalen Aktivitäten“ bestanden, doch er erklärte, dass der Veranstalter angeklagt worden ist und an die Justizbehörden übergeben wurde.

„Nachdem der Kurs beobachtet worden war, verhafteten die Polizisten rund 30 Frauen und Männer in sehr unangemessener Kleidung in einem Haus, dessen Besitzer an die Justizbehörden übergeben wurde, damit man ihn dort für die Verletzung der Gesetze anklagt“, sagte Soleimani.

Soleimani erklärte weiter, dass der Cyberspace noch stärker und wirkungsvoller kontrolliert werden müsse. Einige „Gesetzesbrecher“ nutzen die fehlende Kontrolle des Internets, um dort kriminelle Akte zu begehen.

Anfang des Monats hatte das iranische Regime bereits die Verhaftung einer unbekannten Zahl von Personen bekannt gegeben, die in „nicht - islamischen“ Online Model - Netzwerken arbeiten.

Die Tasnim Nachrichtenagentur, die zu den Quds Force der Revolutionsgarden zählt, berichtete am 1. Mai, dass die Verhaftungen in der Provinz Markazi (Zentraliran) statt fanden. Es wurde nicht bekannt gegeben, wie viele Personen verhaftet wurden, doch sie wurden an die Justiz des Regimes übergeben.

General Mohsen Karimi, ein Kommandeur der Revolutionsgarden in Arak, sagte, dass Mitarbeiter der Modellagenturen wegen der „Verbreitung von vulgären Inhalten“ verhaftet wurden, weil sie Bilder ihrer Modells in den sozialen Medien verbreitet hatten.

 

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