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  • Last Modified: Samstag 16 November 2019, 17:52:20.
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Iran ändert seine Rhetorik im Hinblick auf einen möglichen Krieg mit den USA

In einem Treffen im US Verteidigungsministerium ging es um das Thema Iran. Admiral Michael Gilday, Direktor des US Beraterstabes, berichtete dort über den Angriff auf Öltanker vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) durch die Islamischen Revolutionsgarden des Iran (IRGC).

Der US Vertreter betonte, dass bei den Angriffen der IRGC Haftminen eingesetzt wurden.

Die IRGC wurde in den USA erst kürzlich auf die Liste der ausländischen terroristischen Organisationen (FTO) gesetzt. Dieser Schritt war bemerkenswert, denn es war das erste Mal, dass eine US Regierung das Militär eines anderen Landes als terroristische Organisation bezeichnete. Die Listung hätte jodch bereits viele Jahre zuvor erfolgen müssen, denn die IRGC erfüllt alle Kriterien.

Die USA haben unter der Administration Trump geschworen, die iranische Bedrohung zu bekämpfen. Präsident Trump hat mehrere Schritte unternommen, um den iranischen Einfluß zu reduzieren und er hat seine Rhetorik verschärft und sich aus dem Joint Comprehensive Plan of Action (JCPOA) zurück gezogen, die Sanktionen wieder in Kraft gesetzt und neue Sanktionen hinzu gefügt.

Die Trump Administration hat auch die Entsendung weiterer 1500 Soldaten in die Region beschlossen. Zudem wurde eine Reihe von Kriegsschiffen in die Golfregion entsendet. Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif beschuldigte daraufhin die USA, dass sie den Weltfrieden gefährden. Er sagte weiter, dass die US Regierung versucht, „Gründe für seine kriegerische Politik im Persischen Golf zu finden“.

Präsident Trump hingegen hat mehrfach deutlich gemacht, dass die USA deshalb aktiv geworden sind, damit sie nicht von einem iranischen Angriff überrascht werden. Seine Administration sagte, dass der Iran mehrere Drohungen ausgestoßen habe und Trump machte noch einmal deutlich, dass ein militärischer Konflikt zwischen beiden Ländern der Beginn des Endes des Regimes wäre.

Und mit dieser Einschätzung liegt er richtig, denn das Regime steht unter einem starken wirtschaftlichen Druck. Es würde einen Krieg auch wirtschaftlich nicht überstehen, es kann bereits jetzt schon kaum seine Spannungen im Regime und mit dem Volk unter Kontrolle halten.

Die IRGC weis das und sie ändert nun ihre Rhetorik gegenüber den USA.


Ein Kommandeur der IRGC sagte nun, dass die USA zwar „der Feind“ seien, aber der Iran nun in einer schwierigen Position ist. Generalmajor Gholam Ali Rashid sagte, dass der Iran nun nur noch die Wahl zwischen Instabilität und Krieg habe. Er sprach auch über die Straße von Hormus und er drohte der internationalen Gemeinschaft, dass es dort so lange keine Sicherheit gäbe, bis die Interessen des iranischen Regimes beachtet werden würden, unter anderem seine Möglichkeiten zum Export von Öl.

Ein anderes Mitglied im iranischen Parlament versuchte ebenfalls, die USA als treibende Kraft für die Gefährdung des Friedens und der Sicherheit in der Region zu porträtieren. Hossein Maghsudi sagte, dass ein Krieg „nicht mehr als eine Demütigung des Volkes bringt“. Er versuchte weiterhin, das Regime als eine Art Herz der Interessen des Volkes zu porträtieren. Doch das  Regime hat nie die Interessen des Volkes vertreten, sondern immer nur seine eigenen Interessen.

 

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