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  • Last Modified: Samstag 16 November 2019, 17:52:20.
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Iranische Söldnergruppe Hisbollah wegen Sanktionen in Schwierigkeiten

Wegen des Drucks der US Sanktionen und der militärischen Entwicklungen gegen Teheran gab das US Außenministerium am Mittwoch bekannt, dass sich die Hisbollah aus Syrien zurück zieht.

Morgan Ortagus, die Sprecherin des Außenministeriums, sagte in einer Pressekonferenz:“ Unsere Kampagne funktioniert. Die Kampagne entzieht den Söldnern des Iran ihre finanziellen Mittel, die sie im Namen des iranischen Regimes erhalten haben.“ Sie ergänzte:“ Wir werden mit der Kampagne des maximalen Drucks auf das iranische Regime fortsetzen, damit es seine destruktive Außenpolitik nicht fortführen kann.“

In Artikeln in der New York Times und der Washington Post wurde berichtet, das die Sanktionen die Möglichkeiten von Teheran einschränken, seine Söldnergruppen im Mittleren Osten zu finanzieren. Ortagus nannte dabei explizit die Hisbollah.

Laut der Washington Post haben die Kämpfer der Hisbollah eine Kürzung ihres Solds erhalten und sie ziehen sich aus Syrien zurück, wo sie „eine wichtige Rolle im Kampf um den Machterhalt von Präsident Bashar al-Assad gespielt haben.“

Washington hatte zeitlich begrenzte Ausnahmegenehmigungen an China, Indien, Griechenland, Italien, Taiwan, Japan, die Türkei und Südkorea erteilt, damit die Ölpreise niedrig bleiben und es keine Versorgungsengpässe auf dem globalen Markt gibt. Diese Genehmigungen sind nun ausgelaufen und wurden nicht erneuert. Dies erhöht den Druck der USA und US Außenminister Mike Pompeo erklärte, dass das Ziel der USA ist, die iranischen Ölexporte auf 0 zu senken.

Nachdem sich US Präsident Trump aus dem Atomabkommen  zwischen Teheran und der P5+1 Gruppe zurück gezogen hatte, stiegen die Spannungen zwischen dem Iran und der Trump Administration an. Die Sanktionen wurden wieder in Kraft gesetzt und dabei vor allem der iranische Banken- und Energiesektor getroffen.

Der Iran hat daraufhin gedroht, die Straße von Hormus zu schließen und die US Öllieferungen zu behindern. Als Antwort darauf wurde eine Gruppe von Kriegsschiffen, ein Flugzeugträger, eine Bomberstaffel und eine Patriot Abwehr Batterie in die Region entsendet, um sich der „ernsten Bedrohung“ von Teheran entgegen zu stellen. Trump bestätigte auch, dass die USA weitere 1500 Soldaten in die Region entsenden.

Eine Radiostation im Jemen, welche die Huthi Milizen unterstützt, hat nun eine Fundraising – Kampagne für die libanesische Hisbollah gestartet. Die Hörer sollen dort für die Hisbollah spenden.

Die gute Nachricht für das iranische Volk ist, dass es sieht, dass die Sanktionen funktionieren und dass sie weiter gehen müssen. Es ist ein weiterer Beleg dafür, dass das Geld aus den Ölverkäufen nicht dem iranischen Volk hilft, sondern dass es dafür eingesetzt wird, um die terroristischen Söldnergruppen des iranischen Regimes zu finanzieren.

Die Hisbollah unterstützt offen die Huthi Milizen und ihr Anführer, Hassan Nasrallah, hat sogar gesagt:“ Ich schäme mich, nicht bei euch sein zu können.“

 

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