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  • Last Modified: Donnerstag 21 November 2019, 21:42:12.
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Regime zeigt die Stärke der Unterstützung der MEK im Volk

Die Spannungen im Regime eskalieren und die terroristischen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) müssen sich mit steigenden Volksprotesten im Land auseinander setzen. Gibt es eine machbare Alternative zu den iranischen Mullahs?

Das iranische Regime selbst gibt uns eine Antwort darauf, sagt Ali Safavi vom Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI) in einem Leitartikel auf der Webseite Charlie World.

Safavi schreibt:

Im letzten Monat hat erneut ein Vertreter des iranischen Regimes die Rolle der Mujahedin-e Khalq (MEK/PMOI) bei der Organisation inländischer Proteste hervor gehoben. Zuvor hatte der oberste Führer des Regimes, Ali Khamenei, die MEK für die Organisation der Aufstände im letzten Jahr verantwortlich gemacht. Im Januar 2018 beklagte sich der Präsident des Regimes, Hassan Rouhani, in einem Telefonat mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dass die Bewegung in Paris präsent ist.

Kein europäischer Anführer, auch nicht Macron, kam den verzweifelten Wünschen von Rouhani nach. Das Regime versuchte daraufhin, auf der „Kundgebung für einen freien Iran – Die Alternative“ einen Bombenanschlag zu verüben und es erhöhte das Ermordungsprogramm seiner Kritiker.

Teheran hat die MEK mehrfach als „existentielle Bedrohung“ tituliert und seine Sympathisanten inhaftiert, gefoltert und hinrichten lassen. Seit 1979 hat das Regime mehr als 100.000 Mitglieder und Sympathisanten der PMOI hinrichten lassen. 1988 verübten die Mullahs ein „Gefängnis Massaker“, wie es Amnesty International nannte und ermordeten dabei mehr als 30.000 Mitglieder und Unterstützer der Volksmojahedin Iran für deren Glauben an Demokratie im Iran. Nun hat der Kampf um Demokratie und Freiheit im Iran eine neue Phase erreicht.

In einer aktuellen Erklärung auf einer großen Veranstaltung sprach Teheran über den steigenden Einfluß der MEK und seine aktive Rolle bei der Führung und Organisation der Massenproteste im Iran, welche die Machthaber wütend machen.

Mahmoud Alavi, der Geheimdienstminister, sowie das Ministerium für Geheimdienste und Sicherheit (MOIS) sagten am 19. April, dass „im letzten Jahr 116 Teams der MEK aufgedeckt worden sind“. Während der Freitagspredigt, die im staatlichen TV übertragen wurde, wurden weitere Aussagen über die sensationellen Fähigkeiten des Geheimdienstes des Regimes gemacht. Es hieß, dass die Verhaftung der116 „Teams“ der MEK vom obersten Führer Ali Khamenei angeregt worden sein.

Am 22. April sagte der Direktor des MOIS für die Provinz Ost – Azerbaijan in einem Interview:

„Im iranischen Kalenderjahr 1397 (beginnt am 21. März) stiegen die Aktivitäten der MEK in der Provinz und 1398 wurden Erkundungs- und Aufklärungsmissionen gestartet, um ihre Agenda weiter zu verbreiten. Im letzten Jahr hat die MEK die wirtschaftlichen und sozialen Probleme ausgenutzt und seine Aktivitäten verstärkt. Rund 60 Personen, die für die Gruppe gearbeitet haben, wurden verhaftet und 50 weitere Personen wurden identifiziert und verwarnt.“

Am 20. Mai verurteilte ein Revolutionsgericht in Teheran einen 34 Jahre alten Aktivisten der MEK zum Tode und drei andere zu fünf Jahren Haft, weil sie an friedlichen Anti – Regime Protesten teil genommen hatten.

Als Reaktion auf die Kommentare von Alavi erklärte die PMOI, dass die Zahl der im letzten Jahr verhafteten Aktivisten weit höher war als die Zahlen, die Alavi bekannt gab. Sie veröffentlichte einen Auszug von Namen und Daten von 28 inhaftierten politischen Gefangenen und rief zu einer dringenden internationalen Aktion zur Freilassung von ihnen auf. Dieser Auszug zeigt, welch steigenden Status die Gruppe im Iran hat. Über die Hälfte der dort veröffentlichten Personen ist unter 35 Jahre alt. Unter ihnen sind auch Frauen und sie wurden in 13 verschiedenen Städten im Iran verhaftet, was zeigt, wie weit verbreitet die MEK ist.

Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin der politischen Koalition des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), in der die MEK Mitglied ist, rief den UN Generalsekretär auf, sofortige Schritte zu ihrer Freilassung einzuleiten.

Das iranische Regime hat mehrere große Krisen zu bewältigen und es sieht das iranische Volk als seinen wahren Feind an. Es will nicht, dass es sich organisiert und es will auf keinen Fall, dass sich eine Alternative zu seiner autoritären Herrschaft verbreitet. Daher wird jeder gejagt, der mit der MEK in Verbindung steht oder mit ihr stand. Nach den Protesten von 2009 wurden mehrere Unterstützer der MEK gehängt, weil sie ihre Sympathie mit der Organisation ausgedrückt hatten.

Das Regime ist auch deshalb rachsüchtig gegenüber der MEK, weil die Gruppe mehrere Aspekte des geheimen Atomwaffenprogramms der Mullahs aufgedeckt hat, unter anderem seit  August 2002 die Anlage in Natanz oder die Arak Schwerwasseranlage.

Um das Massaker an den Aktivisten der MEK im Iran und seine Terroranschläge gegen die Gruppe zu rechtfertigen, hat das iranische Regime zahlreiche falsche Anschuldigungen verbreiten lassen, unter anderem, dass die MEK selbst terroristische Akte verübt. Ein französischer Untersuchungsrichter sagte nach einer acht Jahre andauernden Untersuchung, dass die militärischen Operationen der MEK seit 2001 gestoppt wurden und dass sie kein Terrorismus waren, sondern Widerstand gegen die Tyrannei.

Die MEK hat sich durch seine „Einheiten der Rebellion“ in Tiefe und Breite entscheidend verstärkt. Eine kleine Gruppe von Iranern leitet und organisiert die Proteste, verbreitet Anti – Regime Slogans und Symbole gegen die Unterdrückung durch das Regime. Das hat dazu gehört, dass im ganzen Land Büros der IRGC und der paramilitärischen Bassidsch installiert wurden. 

Die Aussagen von Alavi widersprechen dem, was viele Unterstützer des Regimes sagen. Sie rechtfertigen seine Existenz damit, dass diese Opposition „keine Unterstützung im Volk“ erhält. Der Leiter des Geheimdienstes des Regimes hat die „epischen Wirkung“ der Verhaftung der MEK Mitglieder dokumentiert. Die MEK hat gezeigt, dass sie die einzige demokratische Opposition ist, welche die Fähigkeit hat, die Iraner gegen das Regime zu mobilisieren. Sie hat eine hervorragend organisierte Struktur und ein breites Netzwerk im Iran.

Die Welt sollte den Wunsch des iranischen Volkes zu einer Demokratie und zum Sturz des Regimes respektieren. Die einzige Lösung für die iranische Krise liegt in der Basis der einheimischen Bevölkerung. Die internationale Gemeinschaft sollte daher alles unternehmen, damit die inhaftierten Aktivisten frei gelassen werden, die von den terroristischen IRGC und dem MOIS unterdrückt werden. Es ist notwendig, dass der MOIS als eine ausländische terroristische Organisation gesehen wird. Dies wäre eine starke Botschaft an Teheran, dass seine Terroristen nicht mehr länger toleriert werden. 

 

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