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  • Last Modified: Donnerstag 05 Dezember 2019, 18:29:39.
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Kaufkraft im Iran stürzt ab, während die Lebenshaltungskosten um 50 % steigen

Die tief gestörte Wirtschaft im Iran erlebt eine wilde Inflation und emporschnellende Preise, die Güter betreffen, die die Iraner am meisten brauchen. Damit sind viele nicht mehr in der Lage, genug Nahrungsmittel für den täglichen Verzehr zu kaufen.

Das Zentrum für Statistik im Iran sagt, dass die Durchschnittskosten für die Lebenshaltung für iranische Familien allein in diesem Jahr des persischen Kalenders  um 50 % gestiegen sind und dass die Erhöhung der Löhne im Vergleich dazu unbedeutend ist.

Die staatliche Zeitung Aman schrieb im Mai: „Der Bericht des Zentrums für Statistik über die Inflation bis zum Mai zeigt, dass die Kosten für Essen und Trinken um 0,2 % Prozent zurückgegangen sind. Jedoch sind diese Zahlen im Vergleich zum Mai des vergangenen Jahres um 74,1 Prozent gestiegen“.

Sie bringt auch eine Tabelle über die Kosten, die man hier sieht, aber sie läuft darauf hinaus, dass Kosten für Essen und Trinken im vergangenen Jahr um mehr als 70 % gestiegen sind, während die Löhne um höchsten 20 % zugenommen haben. Das entspricht letzten Endes einer Zunahme von 50% bei den Kosten für die Ernährung von jemandes Familie in nur einem Jahr.

Vergleich der Preise für Grundnahrungsmittel zwischen April 2018 und April 2019

 

(in iranischer Währung - Rial)

 

Art der Ware

April 18

April 19

Änderungsrate in %

 

iranischer Reis

136.000

205.000

51

 

Lammfleisch (1 kg)

766.000

1.100.000

43

 

Milch (1 L)

29.000

50.000

72

 

Joghurt (1 kg)

39.000

70.000

79

 

Eier (1kg)

83.000

110.000

33

 

Pflanzenöl (900 g)

45.000

87.000

93

 

Zwiebeln (1 kg)

18.000

110.000

511

 

Tomaten (1 kg)

19.000

55.000

189

 

Tomatenmark (1kg)

60.000

197.000

228

 

Würfelzucker (1 kg)

41.000

75.000

83

 

Zucker (1 kg)

35.000

70.000

100

 

Die staatliche Zeitung Jahanesat schreibt jetzt, dass die Statistik des Regimes selbst zeigt, dass eine Familie aus vier Personen mit dem Mindestlohn um 22,5 Millionen Rial weniger verdient als sie zum Überleben braucht.

Das ist jedoch ein Szenario für den besten Fall, weil die Statistiken des Regimes nicht verlässlich sind und es nur gut dastehen lassen sollen. Analysten im Ausland setzen die Armutslinie für eine Familie bei mehr als 60 Millionen Rial im Monat an, was bedeutet, dass viele Familien der Arbeiterklasse 40 Millionen weniger verdienen, als sie zum Überleben benötigen, und dass die Situation sich weiter verschlechtert.

Am 19. Juni schrieb die staatliche Zeitung Resalat: „Im persischen Jahr 2017-2018 lebten etwa 16 Prozent der Bevölkerung des Landes unter der Linie von extremer Armut. Bis zum Ende des persischen Jahres 2018-2019 werden 23 bis 40 Prozent (je nach Szenario für die Entwicklung der Familieneinkommen im persischen Jahr 2018 2019) unter die Armutslinie rutschen und die Kosten für die Aufrechterhaltung eines normalen Lebensstandards werden dramatisch wachsen“.

Jahresanat hat auch einen Artikel über die Armut geschrieben und über den Mangel an Kaufkraft, in dem die Lage so beurteilt wird, dass eine fallende Kaufkraft zu geringeren Verkäufen der hergestellten Güter und damit zu weiteren Entlassungen und entsprechend größerer Armut führen wird.

Im Wortlaut heißt es in Jahresanat, das der Fraktion des Präsidenten des iranischen Regimes Hassan Rohani nahesteht: „Die Preisschocks auf dem Markt, die zweifellos von der Regierung selbst bewirkt werden, sind nicht auf Preisanstiege für ein oder zwei Konsumgüter oder Nahrungsmittelarten beschränkt. Wenn man sich heute jede einzelne Warenart anschaut, so sieht man, dass der jeweilige Preis sich im Vergleich zur entsprechenden Periode im vergangenen Jahr erhöht hat. Das geht von den Wohnungskosten und Mieten bis zu den Kosten für Obst, Gemüse, Fleisch und alles, was als Grundnahrungsmittel bezeichnet wird. Die Mitglieder in der Regierung tun nichts und reagieren nicht auf diese katastrophalen Preiszunahmen“.

Die Mullahs verschwenden gleichzeitig den Reichtum der Nation für WMD (Massenvernichtungswaffen) Projekte, unterstützen den Terror in der Region und geben der Diktatur Assads in Syrien Rückhalt. Der Rest verschwindet in den Taschen der Mullahs und der Revolutionsgardisten.

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