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  • Last Modified: Donnerstag 24 Mai 2018, 14:31:21.
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Iranisches Regime lässt Pferde von armen Grenzkurieren töten

Die Sicherheitskräfte des iranischen Regime töten Pferde, die zu armen Grenzkurieren gehören. Die Grenzhändler, die unter dem Namen „Kulbars“ bekannt sind, sind in der westlichen Grenzregion aktiv. Das Abschlachten der Pferde erfolgte unter dem Vorwand der Bekämpfung von Warenschmuggel.

Doch anstatt damit Recht und Ordnung herzustellen, wird dadurch die Ernährungsgrundlage der Bevölkerung in der Region riskiert.

Die Nachricht über das Abschlachten von fast 90 Pferden im Amir-Abad Wald in Oshnaviyah (Provinz Kurdistan) führte zu unterschiedlichen Reaktionen.

Laut eines Berichtes vom 5. Mai in der staatlichen Zeitung „Iran“ wurden im letzten Monat in drei Aktionen 90 Pferde getötet.

Osman Mozain, ein Anwalt, sagte gegenüber der Zeitung, dass die Pferde dazu genutzt werden, um in den Gebirgsregionen reisen zu können, weil es dort keine Straßen gibt. Er sagte:“ Die Landwirte benutzten Pferde und Maultiere, um dort ihre Waren zu transportieren.“

Mozain sagte weiter, dass man selbst Pferde getötet habe, die keinerlei Transportfunktion erfüllen. Er ergänzte:“ Die Sicherheitskräfte haben diese Pferde getötet, weil sie denken, sie werden für den Schmuggel von Waren eingesetzt.“

„Doch sie haben kein Verbrechen begangen. Die Pferde und Maultiere leben in freier Natur. Und selbst wenn das ein oder andere Pferd angebunden ist, so trägt es keine Waren bei sich.“

„Wir können diese Tiere nicht einfach töten, bevor überhaupt ein Verbrechen mit ihnen begangen wurde. Und selbst wenn, dann ist die richtige Vorgehensweise, eine Geldstrafe zu erheben und die Ware zu konfiszieren.“ ergänzte er.

Mozain denkt, dass das Abschlachten der Pferde und Maultier in der Region kein neues Phänomen ist. Er sagte, dass in den letzten sechs Jahren bereits 60 Maultiere und Pferde in dem Dorf Ghale Rash nahe Sardasht getötet wurden.

Er sagte, dass die Tiere als Transportmittel dienen. Sie zu töten, wird zu weiterer Arbeitslosigkeit und finanziellen Verlusten ihrer Eigentümer führen.

Der Preis eines Maultiers beträgt zwischen 15 und 25 Millionen Toman (1 Euro = 50.280 Tomans)

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