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  • Last Modified: Mittwoch 11 September 2019, 19:24:59.
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Iran: Betrügereien des Regimes beim Medikamentenhandel verhindern medizinische Behandlungen

In den letzten Wochen haben verschiedene staatliche Nachrichtenagenturen über die schlechten medizinischen Dienste berichtet, die laut Aktivisten des Rats für Krankenpflege im Iran auf das Gewinnstreben und die Lobbyarbeit von Importeuren von Pharmaka zurückzuführen sind.

Laut ILNA (vom 24. Juni 2018) hat ein Mitglied des Nationalen Rates für Krankenpflege mit Namen Hossein Alinesaei die Angelegenheit in seiner Erklärung unverblümt angesprochen: „In einer Diskussion über einen großen Bereich von Problemen hat uns unser Gesundheitsminister gebeten, öffentlich die Aussage zu machen, dass wird wegen der anstehenden Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen unser Land harte Zeiten vor uns hätten … aber dieses Gerede ist nutzlos, weil es nur Furcht verbreitet“.

Er fügte hinzu: „Sehr geehrter Herr Minister, warum führen Sie uns alle in die Irre?! Warum sagen Sie nicht die Wahrheit, die darin besteht, dass es nur wenige exklusive Importeure gibt, die zufälligerweise auch nur auf ihren Gewinn aus sind und den Markt des Landes für medizinische Güter beherrschen?“

Und er fuhr fort: „Sehr geehrter Herr Minister, warum haben sie uns nicht vorher gesagt, dass wir, wenn wir uns um eine Produktlizenz bewerben, uns so vieler Mühen unterziehen müssen, nur um am Ende abgewiesen zu werden, und warum sagen sie den Menschen nicht, dass die gleichen nach Gewinn begierigen Importeure, deren beste Interessen Ihnen am Herzen liegen, über den größten Teil des Medizinmarktes verfügen können? Warum hören Sie nicht auf mit ihrem leeren Gerede und zeigen uns einige bedeutungsvolle Maßnahmen?“

Alinesaei betonte, die Behörden „sind sich nicht darüber im Klaren, dass durch die Unterstützung für die Produktion medizinischer Güter und Einrichtungen nicht nur die Arbeitslosigkeit zurückgeht, sondern dass die Bezieher geringer Einkommen zuletzt auch ihre Behandlungen bezahlen können“.

Die traurige Wahrheit ist, dass viele Produzenten von Pharmaka jetzt am Rande des Bankrotts stehen. Auch darauf ging Alinesaei ein: „Sehr geehrter Herr Minister, selbst wenn die Produzenten von Pharmaka es schaffen, die schwierigen und frustrierenden Hürden zu überwinden, werden sie früher oder später in den Bankrott geführt, weil die gewinnsüchtigen Importeure, die den Markt durch ihren großen Einfluss beherrschen, keinen Wettbewerb zulassen; damit zwingen sie entweder die Produzenten dazu, Produkte mit geringerer Qualität herzustellen als die, die von ihnen eingeführt werden, oder sich überhaupt anderswo geschäftlich zu betätigen“.

Wie man sieht, unterstützt das Regime ganz klar keine heimische Produktion von Pharmazeutika, die nicht nur die Inflation im Land verringern würde, sondern auch die Anzahl der Beschäftigten und damit den Wohlstand der Bevölkerung steigern würde. Wenn man die Sonderbehandlung der Importeure durch das Regime in Betracht zieht, so wird der Grund für den exzessiven Import von Pharmazeutika von geringer Qualität deutlicher.

Wenn ein Produkt billig importiert, aber für einen zehnfach höheren Preis verkauft wird, gar nicht zu reden von einem Markt ohne jeglichen Wettbewerb, so kommen die Importeure sehr leicht zu ihrem Geld, das bei dem Umfang der Sache nur zu unkontrollierter Inflation und wenig zuträglichen Folgen auf das Leben zahlreicher Iraner führt.

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