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  • Last Modified: Mittwoch 19 Juni 2019, 07:51:43.
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Iranisches Regime ist direkt für die Wasserkrise verantwortlich

Experten gehen davon aus, dass der Iran die schlimmste und extremste Dürre der letzten vier Jahrzehnte erlebt.

Sie gehen weiter davon aus, dass mindestens 40 Prozent des Trinkwassers in den Stadtgebieten gefährdet ist, weil die Pipelines nicht genügend Wartung erfahren und weil es baufällige Systeme und Netze der Wasserwege gibt.

Zudem wird davon ausgegangen, dass fast 1/3 des benötigten Wassers für die Landwirtschaft verloren geht, weil man altertümliche und nicht effektive Methoden der Bewässerung anwendet.

Das Regime und seine verschiedenen staatlichen Behörden werden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Rund 1/3 des gesamten iranischen Wasserverbrauchs – rund 40 Milliarden Kubikmeter – wird jedes Jahr verschwendet.

Dies macht die Situation noch schlimmer und hat Auswirkungen auf das Klima und so verschlechtert sich die Situation noch einmal.

Die Vertreter des iranischen Regimes schieben sich gegenseitig die Schuld zu. Das ist keine Überraschung. Die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) sprechen von einer Verschwörung der Feinde des Iran und machen sie für die Dürre verantwortlich. Der Präsident des Regimes, Hassan Rouhani, gibt die Schuld den Bauprojekten in Afghanistan und in der Türkei. 

Es gibt mehr als 650 Dämme, die aktuell im Land in Betrieb sind und die Experten sind sich sicher, dass sie ein wesentlicher Faktor für die Dürre im Land sind.

Im Nordwesten des Iran haben Duzende Dämmer riesige Seen quasi ausgetrocknet. In 2016 waren bereits einige Seen um mehr als 85% geschrumpft.

Der Karum Fluß ist der längste Fluß des Iran. Er ist die lebenswichtige Wasserquelle für die Region Ahvaz und es gibt Hunderte Dämme in der Region und das hat massive Auswirkungen.

Die Regierung zieht das Wasser aus einigen Regionen ab, auch aus denen, wo sehr viele Menschen wohnen. Das hat nicht nur Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung, sondern auch massive Auswirkungen auf die Landwirtschaft. Viele Bauern haben dadurch ihre Lebensgrundlage verloren.

Die Wasserkrise im Iran ist einzig und allein ein Ergebnis der Herrschaft des klerikalen Regimes. Umweltaktivisten haben vor einer Verschlechterung der Lage seit Jahren gewarnt. Das iranische Volk macht die örtlichen Vertreter sowie die „lokale Mafia“ für die Situation verantwortlich und es gibt eigentlich keinen besseren Begriff dafür, für das, was diese Kriminellen der Umwelt und dem Leben von vielen Menschen angetan haben. Der Iran wurde seines großen Reichtums an Ressourcen beraubt und bald wird nicht mehr viel mehr übrig sein, als eine verdorrte Wüste.

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