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  • Last Modified: Mittwoch 19 Juni 2019, 07:51:43.
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Proteste in Shapour und Isfahan (Zentraliran) wegen Korruption und katastrophaler wirtschaftlicher Lage

Am Mittwoch gingen am zweiten Tag in Folge die Bürger von Isfahan auf die Straße, um gegen die Korruption im iranischen Regime und die sich verschlechternde wirtschaftliche Lage zu protestieren.

Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften, wie man an Videos aus Shapour erkennen kann. Eine Einheit der Sicherheitskräfte griff die Demonstranten an, musste sich nach Widerstand jedoch zurück ziehen und dann wurde Tränengas in die protestierende Menge gefeuert.

Die gewählte Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates Iran /NWRI), Maryam Rajavi, lobte die Bürger von Isfahan für ihren Widerstand und sagte:“ Sie befreien ein von der religiösen Tyrannei der Mullahs besetztes Land.“

Laut der Videos, die aus Isfahan kommen, rufen die Demonstranten:“ Khamenei, Schäme dich! Verschwinde aus unserem Land“ und damit greifen sie direkt den obersten Führer des iranischen Regimes, Ali Khamenei, an.

Die Demonstranten setzen Reifen in Brand, um sich vor dem Tränengas zu schützen, welche die Sicherheitskräfte auf sie abfeuern. Steine und Ziegelsteine liegen auf den Straßen, wo es Zusammenstöße mit den Sicherheitskräften gab und wo sich diese zurück ziehen mussten.

Ein beliebter Spruch ist:“ Sie lügen, es ist nicht die USA“. Damit verweisen sie auf die Propaganda der Medien des Regimes, welches die wirtschaftlichen Probleme im Iran anderen Nationen zuschiebt. Die Demonstranten in Isfahan rufen auch zur Solidarität und dem Widerstand gegen das Regime auf und rufen:“ Habt keine Angst, wir stehen alle zusammen“. Und es scheint erfolgreich zu sein, denn die Teilnehmerzahlen gehen mittlerweile in die Tausende.

Eine große Gruppe von Menschen versammelte sich am Industriebezirk Amir Kabir (jetzt Neu Shapur). Dort protestieren sie gegen steigende Lebenshaltungskosten, wiederholte Stromausfälle und die korrupte Politik des iranischen Regimes.

Mehrere Händler haben ihre Läden geschlossen und sind in den Streik gegangen. Die Ladenbesitzer tragen Plakate, in denen sie die hohen Preise und die wirtschaftlichen Probleme anprangern.

Die Menschen rufen auch Sprechchöre, in denen es um wirtschaftliche Probleme geht, wie „Tod den hohen Preisen, Tod der Arbeitslosigkeit. Iraner, Shapuris, unterstützt uns! Die korrupten Vertreter müssen zurück treten.“ Es sind auch wieder politische Slogans wie „Tod dem Diktator, Reformer, Hardliner, das Spiel ist vorbei“ zu hören, in denen das gesamte Regime angegriffen wird. Die Demonstranten nennen die Versprechen des Regimes „hohle Lügen“.

Ein großes Kontingent an unterdrückenden Sicherheitskräften wurde verlegt, um die Situation zu kontrollieren. Die Demonstranten setzen ihre Konfrontation mit dem Sicherheitskräften und ihre Proteste fort.

In vielen Städten wie Isfahan finden seit Ausbruch der landesweiten Proteste im Land Ende Dezember/Anfang Januar weitere Protestaktionen statt.

Erst kurz zuvor hatten Landwirte in Isfahan gegen Wassermangel und das korrupte und inkompetente Management des Regimes protestiert.

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