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  • Last Modified: Mittwoch 19 Juni 2019, 07:51:43.
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Iran: Die Proteste breiten sich in Teheran, Ahvaz, Arak, Karaj und anderen Städten aus

In Teheran kommt es zu Demonstrationen und Zusammenstößen mit den Truppen des IRGC. Dabei wird skandiert: „Tod für Khamenei! Tod dem Diktator!“

Am Donnerstag, den 2. August, dem zweiten Tag des Aufstandes, dehnten sich die Proteste in verschiedene Städte des Iran aus. Die Demonstrationen, die am Donnerstag morgen in Isfahan, Shiraz, Mashhad, Shahin Shahr und Najaf Abad begonnen hatten, sprangen nach einigen Stunden auf Ahvaz, Karaj, Teheran und viele andere Städte über.

Die tapferen jungen Leute von Ahvaz versammelten sich an der Kreuzung Naderi und skandierten: „Unser Feind ist genau hier! Wenn er sagt, es sei Amerika, so lügt er!“ „Das Volk ist arm, doch die Mullahs leben wie die Götter!“

In Teheran demonstrierte man auf dem Vali-e-Asr-Platz und skandierte: „Tod für Khamenei! Tod dem Diktator!“ „Kanonen, Panzer, Feuerböller – die Mullahs sollte man töten!“ Die Demonstranten stießen mit den Kräften des IRGC zusammen, von denen sie angegriffen wurden. Sie setzten mehrere Abfalleimer in Brand – vom Vali-e-Asr-Platz bis zum Hossein-Platz, um die Söldner am Fortkommen zu hindern.

In Arak wurde skandiert: „Das Volk ist verarmt, aber die Mullahs leben wie Götter. Hohe Preise und Inflation – das Elend des Volkes.“

In Najaf Abad skandierten die tapferen Frauen: „Sie mästeten Syrien, ließen aber unsere Jugend alt werden.“ Die tapfere Jugend rief den repressiven Truppen zu: „Ihr Schurken!“

Auf der Daryoush-Straße von Shiraz skandierte die tapfere Jugend: „Tod für Khamenei!“ „Dieser Monat ist der Monat des Blutes, der Mullah wird gestürzt!“ „Repression wirkt nicht mehr!“ „Kanonen, Panzer, Feuerböller, die Mullahs müssen verloren gehen!“ „Was sitzt ihr noch da, Leute? Der Iran ist wie Palästina!“ Die Jugend stieß mit den Söldnern zusammen, die mit Tränengas gingen sie vorgingen.

Das Mullah-Regime hatte sich auf verschiedene Tricks verlegt, um die Proteste und ihre Ausbreitung in andere Städte zu verhindern. Aus Angst vor dem Ausbruch des Volkszorns versuchten die Geheimdienstfunktionäre der Mullahs verzweifelt, das Volk von der Teilnahme an den Demonstrationen abzuschrecken, indem sie gestern abend mit ihren Mobiltelefonen SMSes versandten.

In einer Erklärung der Fraktion Khameneis in Qom warnte der sog. Rat zur Koordination der Prinzipien in der Provinz Qom das Volk vor der Teilnahme an Demonstrationen; die „Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK)“ mache sich die hohen Preise und die wirtschaftlichen Turbulenzen zu Nutze, um das Volk zu Demonstrationen gegen das Regime anzustacheln.

Frau Maryam Rajavi, die gewählte Präsidentin des iranischen Widerstands, grüßte die aufständischen Menschen mit den Worten:

„Indem sie den kriminellen Revolutionsgarden, der Bassij-Miliz und den Agenten in Zivil heute erneut entgegentreten, stehen die aufständischen Frauen und Jugendlichen für eine tapfere Generation; sie wird keine Ruhe geben, bis das iranische Volk frei ist. Sie bekunden den Zorn und Haß des iranischen Volkes auf die religiöse Diktatur, die den Iran beherrscht.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Iran

2. August 2018

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