Thursday, September 24, 2020
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Proteste im Libanon: ein schwerer Schlag gegen das iranische Regime und dessen terroristische Söldner-Gruppe „Hisbollah“

 

Nach der schrecklichen Explosion im Hafen von Beirut kommt es im Libanon überall zu massiven Demonstrationen. Die jungen Demonstranten skandieren: „Revolution!“, und verärgerte Menschen nehmen korrupte Politiker aufs Korn, vor allem die Terror-Orga-nisation Hisbollah, die vom Mullah-Regime finanziert wird. Diese Demonstrationen sind für das iranische Regime und seine Politik der Kriegstreiberei unmittelbar von Bedeutung.

Mit anderen Worten: Das Volk des Libanon hat sich zu der Reinigung der politischen Atmosphäre und Absetzung korrupter Politiker entschieden, von denen die meisten mit dem iranischen Regime verbunden sind. Es hält das Handeln in diesem Sinne für wichtiger als irgendeine andere Maßnahme – einschließlich der Reinigung der Stadt. Die Demonstrationen des Volkes haben die Regierung zum Rücktritt gezwungen; jetzt fordert es die Auflösung des Parlaments.

Seit 40 Jahren verwendet das iranische Regime die Ressourcen seines Volkes zum Export des Terrorismus und der Finanzierung von Terrorgruppen wie der Hisbollah. Das Mullah-Regime erklärte den Libanon, den Irak, Syrien und den Jemen zu seiner strategischen Tiefe; denn seine Strategie zielt auf Kriegstreiberei und den Export des heimischen Chaos ins Ausland. Qassem Soleimani, der getötete Kommandeur der exterritorialen Quds-Truppe der Revolutionsgarden (IRGC), spielte bei der Herstellung der Dominanz des Regimes in der Region durch Helfergruppen die Schlüsselrolle.

Die Ausschaltung Soleimanis versetzte der zum Krieg treibenden Maschinerie des Regimes einen schweren Schlag und machte sie zerbrechlich. Die gegenwärtigen Aufstände im Irak und im Libanon haben – während der Druck, der auf das Regime wegen seiner illegitimen Handlungen ausgeübt wird, zunimmt – seine zum Krieg treibende Maschinerie und seine sog. strategische Tiefe erschüttert.

Die staatliche Tageszeitung „Aftab-e Yazd“ schrieb mit Bezug auf die beginnende Vertreibung des iranischen Regimes aus dem Libanon: „Die Islamische Republik wurde zu der Konferenz, die auf Initiative Frankreichs hin virtuell abgehalten wurde und an der arabische und nicht-arabische Länder teilnahmen, nicht eingeladen. Die Fachleute sind sich in diesem Falle einig: Nach der Explosion wirken die Ereignisse im Sinne einer Schwächung der Hisbollah.“

Die staatliche Tageszeitung „Resalat“ schrieb in einem Artikel mit dem Titel „Eine Bedrohung, die größer ist als die Explosion in Beirut“: „Die Nachrichten aus dem Libanon sind irritierend. Es haben sich einige Gruppen organisiert und Regierungsgebäude angegriffen – z. B. das Außenministerium und das Parlament – und sie verwüstet. Dies Maß von Unruhe im Lande, die sich allmählich der Position bestimmter Politiker entsprechend in eine besondere Richtung wenden wird, ist nicht normal.“

Die besondere Richtung – das bedeutet das Ende des vom Regime betriebenen Terrorismus und seiner die Region destabilisierenden Handlungen.

Der Aufstand der Bevölkerung Beiruts und der beginnende Zusammenbruch des Einflusses des Regimes auf den Libanon wirken ferner auf das irakische Volk, das seit dem vergangenen Oktober gegen die Einmischung des iranischen Regimes in den Irak protestiert, motivierend.

Das „Organisationskomitee der Irakischen Oktoberrevolution“ bekundete in einer Erklärung seine Solidarität mit dem libanesischen Volk: „Die Explosion in Beirut wurde von korrupten, machtbesessenen Funktionären und von bösen Mullahs, die sie im Iran unterstützen, sowie den Milizen verlangt, die die Pläne des iranischen Regimes, die Hauptstädte der arabischen Welt zu kontrollieren, befördern.“ Ferner heißt es in der Erklärung: „Das gemeinsame Ziel des Kampfes des libanesischen und des irakischen Volkes … besteht in der Wieder-Eroberung ihrer Heimat und der Volks-Souveränität.“

Also beschleunigt der libanesische Aufstand den Prozeß, mit dem das Regime aus dem Irak vertrieben wird.

Ali Bigdeli, einer der Fachleute des Regimes, schrieb in einem Artikel, der am 30. November 2019 in der staatlichen Tageszeitung „Jahan-e Sanat“ veröffentlicht wurde: „Von den jüngsten Vorfällen im Irak gehen verschiedene Botschaften aus. Doch die wichtigste von ihnen richtet sich an den Iran. Wenn die Krise im Irak weiter anhält, wird der Iran noch weitere enttäuschende Botschaften erhalten.“

Die zunehmende internationale Isolation des iranischen Regimes zieht im Verein mit den Aufständen in diesem Ländern die Schlinge, die dem Regime um den Hals gelegt worden ist, weiter zu und treibt es weiter dem strategischen Zerfall entgegen.

Die Demonstrationen im Irak, in Syrien und im Libanon liegen auf derselben Linie wie die iranischen Demonstrationen, die im November das ganze Land überzogen, das Regime in seinen Grund-festen erschütterten und den Pfeilern, auf denen es ruht: der Repression im Lande und sowie dem Export des Terrorismus schwere Schläge versetzten. Für die internationale Gemeinschaft wird es daher Zeit, das Recht des iranischen Volkes auf den Widerstand, den Sturz dieses Regimes und die Beendigung des Terrorismus der Mullahs anzuerkennen, indem sie die Aufstände im Irak und im Libanon unterstützt und eine international vereinigte Front gegen den Terrorismus des Regimes errichtet.