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  • Last Modified: Samstag 17 November 2018, 09:03:02.
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Iran-Kurznachrichten - 12. Mai 2018

Indischer Ölkonzern stoppt Ölimporte aus dem Iran

Einer der größten Abnehmer für iranisches Öl für die indischen Raffinerien, die Nayara Energie (früher Essar Öl), beginnt in diesem Monat, die Importe von iranischem Öl herunter zu fahren. Das berichtete Reuters und zitierte dabei einige Quellen, die sich mit dem Unternehmen auskennen.

Nayara Energie bekam seinen neuen Namen, nachdem ein Konsortium von Investoren (darunter auch der größte russische Ölproduzent Rosneft, der Ölhändler Trafigura und die UCP Investmentgruppe) ein Abkommen unterzeichnet hatten, dass man Essar Öl im Sommer 2017 übernimmt.

Saad Hariri: Iran sollte aufhören, sich im Libanon einzumischen

Der libanesische Premierminister Saad Hariri kritisierte einen hochrangigen iranischen General. Dieser hatte kürzlich die vom Iran unterstützten Gruppen dafür gelobt, dass sie bei den letzten Parlamentswahlen im Libanon Zugewinne zu verzeichnen hatten. Hariri sagte am Montag gegenüber Reportern, dass diese Bemerkungen „bedauerlich“ sind und dass die Einmischungen des iranischen Regimes im Libanon „weder dem Iran noch dem Libanon und auch der ganzen Region nicht dienlich sind“.

Neue Berichte über Proteste im Iran

Am Morgen des 11. Juni 2018 gab es neue Demonstrationen in Ahvaz, Teheran, Shadegan, Borazjan und Izeh. An den Demonstrationen nahmen Arbeiter und andere Gruppen von Bürgern teil, die gegen die schlechten Lebensbedingungen und den Diebstahl durch Behörden und staatliche Unternehmen protestierten. 

Tochter von Rafsanjani: Die Politik des Regimes forciert einen Regimesturz

Die Tochter des früheren iranischen Präsidenten Hashemi Rafsanjani kritisierte die Außenpolitik Teherans und sagte, dass diese zu einem Sturz des Regimes führen wird.

Faezeh Hashemi sagte: „Das Regime gibt dem iranischen Volk zahlreiche Gründe, welche die öffentliche Meinung dahingehend beeinflussen, was geschehen ist und was jetzt geschieht. Die aktuellen Probleme im Iran haben nichts mit dem Atomdeal zu tun, es betrifft vor allem die Außenpolitik in Sachen Syrien und Jemen.“ Sie ergänzte:“ Es ist ironisch, dass wir in ein Land einfallen, dort eine Menge Geld verschleudern und damit unsere Glaubwürdigkeit in der Welt zerstören, doch wenn es dann endlich zu unserem Vorteil ist, dann werden wir aus Syrien und dem Irak vertrieben.“ Sie sagte weiter, dass diese Politik kontraproduktiv und zerstörerisch ist.

Iranisches Ruderteam der Frauen trainiert auf Abwasserkanal

Das iranische Frauenruderteam trainiert auf verschmutztem Wasser. Yeganeh Yaghoutpour, eine der Sportlerinnen im Ruderteam, sprach über die erbärmlichen Trainingsbedingungen vor einem Ruderturnier.

Yaghoutpour erklärte in dem Interview, dass generell die Bedinungen für das Frauenruderteam schrecklich sind und dass man nicht einmal einen Ort zum Trainieren habe. Daher müssen „die Athletinnen ihre Übungen in Abwasserkanälen abhalten und es ist keine Änderung der Lage in Sicht.“, sagte sie.

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