Thursday, August 11, 2022
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Absurde Aufführung in Khalis zur Inszenierung eines Massakers an den Bewohnern Ashrafs

Militärische Besetzung Camp Ashrafs – Nr. 154

Die Botschaft des iranischen Mullah-Regimes in Bagdad beabsichtigt in Abstimmung mit dem irakischen Komitee zur Unterdrückung Camp Ashrafs, am 25. Oktober in einem Behördensaal der Stadt Khalis eine neue Aufführung gegen die Organisation der Volksmudschahedin Irans (PMOI) zu inszenieren.

Dies ist ein verzweifelter Versuch zur Rechtfertigung der von der irakischen Regierung verhängten, illegalen Frist für die Schließung Camp Ashrafs bis Ende 2011 und Lancierung eines weiteren Blutbads dort. Das iranische Regime beabsichtigt, die Befürwortung dieses Vorhabens seitens der einheimischen Bevölkerung vorzutäuschen, damit die Vereinten Nationen und andere internationale Organe ebenfalls zur Unterstützung dieses Ultimatums zur Schließung des Camps aufgerufen werden können. Die Teilnehmer dieses Schauspiels sollen vorgeben, Universitätsprofessoren, Kultur- und Literaturgrößen zu sein. Abhängige Medien und Reporter wurden ebenfalls zur Anwesenheit an dieser Vorstellung verpflichtet, um darüber Bericht zu erstatten.

Diese Veranstaltung findet zwei Tage nach der Bekanntgabe des Außenministeriums des Mullah-Regimes statt, es habe mit der irakischen Regierung eine aus sieben Punkten bestehende Einigung zur Schließung Camp Ashrafs erreicht; ein Beweis dafür, dass die Fristsetzung bis Ende 2011 vollständig vom iranischen Regime diktiert worden ist und dass die irakische Regierung offensichtlich für die Unterdrückung der Gegner des iranischen klerikalen Regimes instrumentalisiert wird.

Die Hauptorganisatoren dieser Veranstaltung sind Uday al-Khedran, Gouverneur der Stadt Khalis und ein bekannter Agent der terroristischen Quds-Einheit, sowie Ali Zoheiri und Nafe Issa, zwei weitere Agenten des iranischen Regimes. Alle drei Agenten sind zuvor an Unterdrückungsmaßnahmen und Inszenierungen auf Geheiß des iranischen Geheimdienst-Ministeriums, der terroristischen Quds-Einheit sowie der Botschaft des iranischen Mullah-Regimes für die Vorbereitung von Massakern an den Bewohnern Ashrafs beteiligt gewesen. Sämtliche dieser Maßnahmen sind stets von der Bevölkerung der Diala-Provinz ignoriert und boykottiert worden.

Wie in der Mitteilung Nr. 136 des NWRI vom 18. August 2011 erwähnt, erließen die Gerichte in Karkh-Bagdad und Kirkuk-Riaz vor ca. 3 Jahren Haftbefehle gegen Uday al-Khedran, Gouverneur von Khalis und Agent der iranischen Quds-Armee. Diese Haftbefehle wurden aufgrund der Folterung, des Massenmordes und der Zwangsmigration von achttausend Bewohnern von Khalis sowie der Beschlagnahme und der Entwendung ihres mobilen und immobilen Eigentums ausgestellt. Weitere Begründung für die Haftbefehle war die Plünderung von fünf sunnitischen Moscheen. Jedoch hat al-Maliki durch eine Anweisung den Vollzug dieser Haftbefehle verhindert.

Uday al-Khedran war zudem eine der Hauptfiguren der kriminellen Komplotte des iranischen klerikalen Regimes und koordinierte zahlreiche organisierte Angriffe und Invasionen auf Camp Ashraf. Aus Sorge um die breite Unterstützung der Iranischen Volksmudschahedin und Camp Ashrafs durch die Bevölkerung Dialas, beauftragte die iranische Botschaft in Bagdad wiederholt al-Khedran mit der Versammlung von Agenten des iranischen Regimes in Khalis oder vor den Toren Ashrafs und der Inszenierung von Demonstrationen oder Ausstellungen gegen die Camp-Bewohner. In einer Veranstaltung im September 2010 in der Sport- und Jugendhalle der Stadt Khalis behauptete al-Khedran, die Volksmudschahedin hätten 25.000 irakische Staatsbürger getötet. Eine absurde Vorstellung und eine Lüge, die vom irakischen Volk gänzlich boykottiert und ignoriert wurden. Ferner ist Uday al-Khedran einer der ersten Agenten, der die fingierte Geschichte über die widerrechtliche Aneignung des Agrarlands lokaler Bauern durch die Ashraf-Bewohner einfädelte, was die Vorlage für das Massaker am 08. April 2011 lieferte.

Nafe Issa, der durch das Mullah-Regime als „Arzt“ und „Menschenrechtsaktivist“ vorgestellt wird, soll an der Vorführung am Dienstag als Vorsitzender der sogenannten „Gerechtigkeitsorganisation für die Opfer der Verbrechen der PMOI“ teilnehmen! Seit dem Jahre 2006 befindet er sich im Dienste der Quds-Einheit und reist für den Empfang weiterer Befehle fortwährend in den Iran. Er reiste einen Tag nach dem brutalen Angriff des 07. Januar 2011 auf Camp Ashraf, der 176 Verwundete – darunter 91 Frauen – hinterließ, nach Teheran, um seine Belohnung entgegenzunehmen. Am 07. Mai 2011 erschien er im Staatsfernsehen des Mullah-Regimes und behauptete: „Zweifelsohne wird das Volk Ashraf angreifen und es mitsamt denen, die dort leben, vernichten.“

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrats Irans
24. Oktober 2011