Sunday, April 5, 2020
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Ali Safavi: Die iranischen Mullahs verstecken den Coronavirus unter ihren Roben

Dr. Ali Safavi, ein Mitglied des Auswärtigen Komitees im Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI), schrieb einen Kommentar, der in Communities Digital News veröffentlicht wurde. Dort schreibt er über die aktuellen Situation im Iran inmitten des Ausbruchs des Coronavirus und wie die Vertuschung des Regimes dazu führte, dass dadurch nun 5950 Menschen ihr Leben verloren haben.

In seinem Artikel bezieht er sich auf die instabile Lage im Regime, die vor allem nach den landesweiten Protesten im November 2019 mit über 1500 Toten und der Tötung des terroristischen Anführers Quassem Soleimani im Januar sowie der internationalen Isolation und des Wahlboykotts zugenommen hat.

Nun hat das Regime auch beim Ausbruch des Coronavirus Mismanagement und eine Vertuschungtaktik gezeigt, welche die öffentliche Wut verstärkt hat und welche die Grundlage für mögliche weitere landesweite Proteste legt.

Dr. Safavi betont in seinem Artikel auch, dass es eine dritte Option gibt, die von der gewählten Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi, vertreten wird. Sie lehnt Krieg und Beschwichtigung gegenüber dem iranischen Regime ab und zeigt auf, dass es eine machbare Alternative zum Regime in dem organisierten Widerstand gibt, der anerkannt und unterstützt werden sollte.

Hier der vollständige Artikel von Dr. Safavi:
Die Amerikaner sind mit den Vorwahlen zum Präsidenten und dem Coronavirus beschäftigt. Was immer auch das politische Resultat dessen sein wird, der Iran wird im Zentrum der nächsten Administration und seiner Außen- und Sicherheitspolitik stehen.

Das klerikale Regime ist komplett inkompetent beim Umgang mit Krisen wie dem Ausbruch des Coronavirus und sucht sein Heil in der Expansion in alle Welt.

Laut Augenzeugenberichten sind mindestens 5500 Iraner in 186 Städten gestorben.

Das iranische Volk stimme mit Nein zumMullahregime 

Das Regime ist schwach und instabil. Die Ergebnisse der letzten Scheinwahlen zum Parlament am 21. Februar werden die Außen- und Sicherheitspolitik der USA beeinflussen.

Laut Zählungen des klerikalen Regimes haben in der Hauptstadt Teheran gerade einmal 19% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. National gesehen hat der beste Kandidat gerade einmal 14% der gesamten Stimmen erhalten.

Das iranische Regime wackelt an seinem Abgrund.

Es ist wichtig, zu wissen, dass das iranische tyrannische Regime wie alle Diktaturen immer mit Wahlmanipulationen arbeitet. Die Zahl der Stimmen ist meist astronomisch hoch. Doch selbst unter den Standards des Regimes waren die aktuellen Parlamentswahlen ein historischer Tiefstand.

Wahlmanipulationen

Der oberste Führer Ali Khamenei steht vor großen Krisen und er muss seine Reihen schließen. Die schnelle Verbreitung des Coronavirus ist ein perfektes Beispiel dafür.

Er ist so schwach, dass er nicht einmal die Überlegungen und Visionen in den Fraktionen des Regimes unter einen Hut bekommt. Khamenei hat rivalisierende Fraktionen daran gehindert, die Diskussionen zur Wahl zu beginnen.

Der überwachende Wächterrat, dessen Mitglieder vom obersten Führer handverlesen werden, haben über 60% der Kandidaten ausgeschlossen.

Konflikte im Iran

Im Januar tötete ein Luftschlag der USA Quassem Soleimani, den obersten terroristischen Anführer des Regimes außerhalb des Iran. Zur selben Zeit schoss das Regime ein ziviles Flugzeug ab und tötete dabei 176 Menschen.

Und als wenn dies noch nicht genug ist, gab es im November und Januar landesweite Aufstände, welche das Regime in einer nie dagewesenen Art und Weise bedrohten. Die tapferen Demonstranten wurden inhaftiert und gefoltert, weil sie zum Sturz von Khamenei und einem Regimewandel aufriefen.

Laut der iranischen Opposition, was später von Vertretern des Regimes bestätigt wurde, wurden mindestens 1500 Menschen in wenigen Tagen des Protestes ermordet. Dazu zählen auch 23 Kindern, die laut Anmensty International getötet wurden. Tausende wurden verhaftet.

Coronavirus (COVID-19) – Die aktuelle globale Bedrohung für das iranische Regime
Die Parlamentswahlen des Regimes folgten danach und das Volk stimmte mit seinen Füßen ab. Es stimmte nicht mehr für die vom Regime aufgestellten Kandidaten und eine „Wahl“, die komplett undemokratisch ist.

Daher entschied sich das Regime, den Ausbruch des Coronavirus zu vertuschen, weil man sicher stellen wollte, dass die letzten verbliebenen Unterstützer an der Scheinwahl teil nehmen. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht, das Regime ist an seinem Tiefpunkt angelangt.

Dieser Fakt sollte Teheran in tiefe Sorge versetzen, denn es sendete an die USA das Signal, dass sich der Wind in einem Land gedreht hat, dessen existentielle atomare Bedrohung Freunde und Verbündeten in der Region beunruhigt.

Der Ruf des iranischen Volkes nach Freiheit und Demokratie

Die Amerikaner unterstützen richtigerweise die generelle Idee eines Regimewandels. Der bloße Satz jedoch lässt den Gedanken eines blutigen Geschäftes aufkommen, welches einen Hauch von Abenteuer beinhaltet.

Präsident Trump ist auf vielen Wegen gegen Interventionen dieser Art, doch der Iran ist anders. Das iranische Volk will die Angelegenheit selbst regeln.
Das iranische Volk braucht keine iranischen Bodentruppen und auch kein amerikanisches Geld.

Es gibt eine kompetente und machbare Opposition in Form der Mujhaedin-e Khalq (MEK) und seinem Exilparlament, dem Nationalen Widerstandsrat Iran (NWRI).

Diese Bewegung hat in diesem Jahr viele Proteste angeführt und sie ist ein zentraler Verbündeter für die Welt, wenn es darum geht, die atomaren Bestrebungen des Regimes sowie seine Anlagen und Möglichkeiten aufzudecken und es hilft der USA dabei, dass seine Soldaten weniger in den Händen des Regimes im Irak sterben.

Das iranische Volk braucht keine Waffen und keine ausländische Besatzung

Das iranische Volk braucht Moral und politische Unterstützung. Amerika muss damit weiter fortfahren, seine Meinung gegen das illegitime und mörderische Regime in Teheran kund zu tun. Im Iran ist ein Regime, welches für Massaker an seinem eigenen Volk verantwortlich ist und welches Amerikaner, Iraker und Syrer getötet hat. Es ist ein Regime, welches für die weitreichende Instabilität im Mittleren Osten verantwortlich ist.

Und nun sind die Mullahs auch für die Intensivierung einer globalen Epidemie verantwortlich, weil sie korrupt und inkompetent gehandelt haben.

Wie wird die Zukunft für den Iran und die Welt aussehen

Amerika muss durch wirtschaftliche Sanktionen weiter den Druck auf die Mullahs aufrecht erhalten. Teheran wird seine militärische Expansion nur dann stoppen, wenn es wirtschaftlich dazu gezwungen ist.

Das iranische Volk wird dann den Rest erledigen. Es liegt am Ende an ihm, das Regime zu stürzen und Demokratie im Land einziehen zu lassen, so wie es die gewählte Präsidentin des NWRI, Maryam Rajavi seit vier Jahrzehnten fordert.

Im November wird das amerikanische Volk entscheiden, in welcher Vision der Welt des leben möchte und in welche Zukunft es gehen will.

Es wird sicher eine Welt bevorzugen, in der Frieden und Wohlstand herrscht. Die gefälschten Wahlen im Iran haben beweisen, dass das iranische Volk für die Demokratie bereit ist. Das amerikanische Volk sollte es dabei unterstützen.