Sunday, January 23, 2022
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Das DSFI wehrt sich gegen manipulativen Journalismus, der Propaganda für ein mörderisches Regime macht

DSFI-Pressemitteilung – Berlin, 16.11.2021 – Frau Luisa Hommerich versucht erneut in einem ZEIT-online Artikel vom 15.11.2021 (vorheriger Artikel im SPIEGEL/Februar 2019 wurde juristisch erfolgreich beklagt) anerkannte Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft diffamieren und die Leser für dumm verkaufen. Mit einem haarsträubenden Artikel, der keinem journalistischen Anspruch genügt, in dem wahre Feststellungen mit Behauptungen, die aus der Luft gegriffen sind, und widerlegten Lügen vermengt werden, um seriöse politische Arbeit als Dummheit darzustellen, wird das DSFI angegriffen. Dagegen verwahren wir uns aufs schärfste und werden uns wehren.

Doch das eigentliche Ziel der Frau Hommerich ist die Stigmatisierung der iranischen Oppositionsbündnisse, des Nationalen Widerstandsrates Iran (NWRI) und der Widerstandsgruppe der Volksmudschahedin (MEK).

Dazu führt Frau Hommerich eine Kampagne durch, die offensichtlich dazu bestimmt ist, dem Teheraner Regime beizustehen. Dieses steht nämlich unter großem internationalem Druck, der ständig wächst. Er isoliert das Regime in rasanter Fahrt. Gleichzeitig sieht sich das Regime mit seinem Präsidenten, dem als Schlächter von Teheran bekannten Ebrahim Raisi, von seiner eigenen Bevölkerung, die jedes Vertrauen in eine bessere Zukunft verloren hat, unter starken Druck gesetzt. Dies belegen Hunderttausende Exiliraner, die über die Lage ihrer Familien im Iran berichten. Jeder, der exiliranische Bekannte hat, kann das bestätigen. Im Iran gehen täglich Menschen auf die Straße und wehren sich gegen die katastrophalen Zustände.

Mit dem Rücken an der Wand schlägt das Regime um sich, verhaftet, foltert und richtet massenhaft hin. Es erhängt junge Menschen, die sich für Freiheit und Demokratie einsetzen. Dazu schweigt Frau Hommerich.

Von Bundestagsabgeordneten, die sie persönlich diffamierte, hat L. Hommerich bereits eine klare Antwort erhalten: Verantwortungsbewußte Politiker, heißt es in einem Brief an sie, stünden “an der Seite des iranischen Volkes, das nach Freiheit, Demokratie und Gleichberechtigung von Mann und Frau strebt”. Vorwürfe wie die Behauptung, die Volksmudschahedin seien eine Sekte, entsprächen “teilweise im Wortlaut den Aussagen des Mullah-Regimes, seines Geheimdienstes und seiner Milizen”.

Wenn die Schreiberin besagten Artikels engagierte Politiker einzeln anspricht, um sie von ihrem Engagement gegen die Mullah-Diktatur unf für einen freien Iran und damit für die demokratische iranische Opposition abzubringen, so zeigt das deutlich, dass L. Hommerich eine andere Mission zu erfüllen hat als die einer Journalistin. Es ist eine hochverdächtige Mission. Hommerich ist nicht die erste, die versucht, das verantwortungsbewusste Engagement des DSFI zu torpedieren. Öfters hat die Berliner Botschaft des iranischen Regimes unter Verletzung ihres diplomatischen Status versucht, die Unterzeichner von ihrem Einsatz abzubringen.

Frau Hommerich fragt in ihrem Pamphlet über die Niederlassung der MEK und den NWRI:
„Leben hier noch immer Menschen?“
„Demokratische Inspiration oder gefährliche Sekte?“
„Ein sonniger Sonntag im Oktober in Berlin, vor der Wilmersdorfer Villa weht eine grün-weiß-rote Flagge mit einem goldenen Löwen, die Flagge der Volksmudschahedin.“

Das 2005 von Bundestagsabgeordneten überparteilich gegründete „Deutsche Solidaritätskomitee für einen Freien Iran“ antwortet auf den zuletzt zitierten Satz:
JA, richtig und jahrelang geprüft und erlebt und als wichtig und richtig empfunden. Nur die Fahne vor der Niederlassung des NWRI in Deutschland ist nicht die Fahne der Volksmudschahedin, sondern die weltweit anerkannte Fahne für einen freien und demokratischen Iran, mit der alle oppositionellen Gruppen, ein breites Spektrum bis zu den Erben des ersten und einzigen freigewählten Premierministers des Iran, Mohammad Mossadegh (1951 und 1953).

Frau Hommerich erklärt gegen besseres Wissen diese Organisation zur Sekte und stigmatisiert ihre Mitglieder mit immer wiederkehrenden Aussagen von ominösen Aussteigern. Natürlich gibt es Aussteiger: jeder Oppositionelle kann selbst über seinen Lebensplan bestimmen. Niemand ist je zum Bleiben gezwungen worden. Nach Angaben des deutschen Verfassungsschutzes versucht der iranische Geheimdienst MOIS ständig, MEK-Aussteiger zu rekrutieren, und er hat einige auch schon rekrutiert.

Wer immer ernsthafte Interessen hat, kann die NWRI-Vertretung besuchen, ebenso wie die neue Siedlung der iranischen Dissidenten in Albanien, die der Vorstand des DSFI und hunderte Unterstützer aus Deutschland besucht haben. Nirgends finden sich Belege oder Erkenntnisse über die absurden Behauptungen der Frau Hommerich. Sie kann sich, danach zu urteilen, was sie über den iranischen Widerstand schreibt, noch nie ernsthaft mit der Realität dieses Widerstandes beschäftigt haben.

Das DSFI ist eine Gruppe von seriösen und anerkannten Personen des politischen und öffentlichen Lebens, die ihr Engagement nicht verkaufen, sondern prüfen und darüber selbständig entscheiden. Die im Artikel von Frau Hommerich gewählte Methode der Diffamierung ist infam und unseriös. Schade und völlig unverständlich ist, dass die Chefredaktion der ZEIT so etwas mitmacht.

Frau Hommerich hat bereits aufgrund ihrer Kampagne gegen die Dissidenten und ihrer Verleumdungen von Oppositionellen in Deutschland gerichtliche Unterlassungsklagen erhalten und sollte sich ehrlich machen, denn sie hat in Teheran studiert und müsste um die katastrophale Lage im Iran wissen. Ihre Zeugen sind immer wiederkehrende Aussteiger. Sie bringt keine wissenschaftlich belegten Tatsachen vor. Ihre Zeugen sind nicht ehrlich, im Gegensatz zu denen, die zur Zeit in Schweden oder England vor Gerichten oder Ausschüssen auftreten. Die weltweiten Unterstützer sind nicht ein oder zwei Prominente, sondern hunderte Politiker, ehemalige und jetzige Präsidenten, Minister, Diplomaten, Abgeordnete und Vertreter diverser NGOs.

UND nicht zu vergessen: die Zehntausende Opfer des iranischen Regimes, die sich seit 40 Jahren gegen das Regime engagieren und damit ihr Leben gefährden. Denn das Regime in Teheran will seit seiner Machtübernahme jede Opposition eliminieren. Diesem Bestreben sind bisher über 100.000 Menschen zum Opfer gefallen.

Das ist die Wahrheit und der Grund für den Einsatz des DSFI.
DESHALB BEGLEITEN WIR DEN DEMOKRATISCHEN WIDERSTAND
als „ Menschen in der Berliner Villa und ihrer demokratischen Inspiration“.

Der Vorstand
Martin Patzelt – Leo Dautzenberg – Hille Gosejacob-Rolf – Christian Zimmermann