Tuesday, May 24, 2022
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Der iranische Geheimdienstagent wurde nach Frankreich geschickt

Der iranische Geheimdienstagent wurde nach Frankreich geschickt, um gegen den iranischen Widerstand einen Kompott zu schmiedenDer iranische Geheimdienstagent wurde nach Frankreich geschickt, um gegen den iranischen Widerstand einen Kompott zu schmieden

Während die am 17. Juni 2003 begonnene Ermittlungsverfahren gegen den iranischen Widerstand in Frankreich am schwanken ist, plant das iranische Ministerium für Information und Sicherheit (Geheimdienst VEVAK) einen seiner bereits enttarnten Agenten nach Frankreich zu senden. Dieser behauptet, dass er ein verantwortliches Mitglied der Volksmodjahedin Iran gewesen sei und angeblich vor einem Monat aus Camp Ashraf entflohen sei. Hiermit will der Geheimdienst VEVAK seine jüngste Desinformationskampagne gegen den iranischen Widerstand starten.

Außerstande die Enthüllungen auf dem internationalen Schauplatz über ihren neuen Präsidenten, den Revolutionsgardisten Mahmoud Ahmadinejad, zu bewältigen, versuchen die Mullahs verzweifelt, wieder einmal das Rampenlicht auf den iranischen Widerstand zu richten.

Der besagte Agent heisst Javad Firouzmand, auch bekannt als Afshin Boroumand.

Vor 14 Monaten am 28. April 2004, während der Interviews, welche von einem Team des US-Außenministeriums in Camp Ashraf durchgeführt wurden, verließ Firouzmand diesen Camp und begab sich in einem von Amerikanern kontrollierten Lager. Am 9. März 2005 wurde er in die Heimat nach Iran zurückgeschickt. Dieser VEVAK-Agent trat einige Jahre zuvor mit der iranischen Botschaft in Bagdad in Kontakt und seine Kontaktperson in Teheran hieß Mohammad Alavi.

Bei der Ausführung einer Anweisung des VEVAK, entfloh Firouzmand am 15. Juli 2001 den Volksmojahedin-Lager mit einem falschen Ausweis, stahl 3 Waffen, Funkgeräte, einen Wagen sowie einen hohen Bargeldbetrag. Er wurde von der irakischen Polizei festgenommen, bevor er die iranische Botschaft in Bagdad erreichte.

Im Einklang mit dem irakischen Gesetz, musste Firouzmand an die betroffenen Organe verweisen werden, um unter der Anklage der Spionage bestraft zu werden. Er zeigte Reue und bat die Volksmojahedin inständig um die Erlaubnis zurückzukehren.

Die Volksmojahedin appellierten an die irakische Polizei ihn der Organisation auszuhändigen um seiner Bestrafung vorzubeugen und gaben ihm die Möglichkeit, nach Iran zu gehen um dort ein normales Leben zu führen. Firouzman bestand jedoch darauf, in dem Lager der Volksmojahedin zu bleiben. Dokumente und Beweismaterialien über seine Kontakte zu dem VEVAK sowie über  seine Bitte, bei den Volksmojahedin zu bleiben, sind zur Durchsicht erhältlich.

Der iranische Widerstand lenkt die Aufmerksamkeit europäischer Regierungen auf die Verschwörungen der von Mullahs beauftragten Agenten und die Aktivitäten dieses Spionage- und Terror-Netzwerkes gegen iranische Flüchtlinge Aktivisten des iranischen Widerstandes. Er fordert Europa auf, Teherans Geheimdienstagenten nachzugehen, sie zu bestrafen und des Landes auszuweisen und somit zu verhindern, dass Europa zum Aktionsfeld des VEVAK werde.

Sekretariat des Nationalen Widerstandsrates Irans
9. Juli 2005