Thursday, February 25, 2021
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Die iranischen Staatsmedien räumen ein, wie Mullahs COVID-19 benutzen, um Menschen zu unterdrücken

Am Vorabend großer Demonstrationen im Iran räumen staatliche Medien uneingeschränkt die brutale Strategie des Regimes ein, mit der es die Krankheit COVID-19 benutzt, um die unruhige Gesell-schaft unter Kontrolle zu bringen.

Berichte, die am Montag von der Organisation der Volksmojahedin des Iran (PMOI/MEK) bestätigt wurden, zeigen an, daß die Zahl der durch Covid-19 bewirkten Todesfälle im Iran bereits mehr als
156 000 beträgt. Die Zunahme des Todeszolls geht vornehmlich auf die vorsätzliche Tatenlosigkeit des Regimes und die von ihm betriebene Vertuschung zurück; sie bedient sich der tödlichen Epidemie, um die unruhige Gesellschaft zum Schweigen zu bringen.

Die Tageszeitung „Jahan-e Sanat“ schrieb am Sonntag: „Gewiß sehen wir die schweren Konsequenzen und entrichten mit dem Tod so vieler Menschen einen schweren Preis. Unglücklicherweise ist im Endeffekt die Methode [des Regimes], das Coronavirus zu verbreiten, von Anfang an vollkommen falsch gewesen. Bisher hat die Regierung nichts unternommen, um das Virus unter Kontrolle zu bringen.“

Obwohl der von COVID-19 geforderte Todeszoll zunimmt, weigert sich das Regime, die Wirtschaft zu schließen. Die Regierung von Hassan Rouhani bezeichnete die wirtschaftlichen Beschwernisse des Volkes als Grund dessen, daß sie die Wirtschaft nicht schließt.

Die staatliche Tageszeitung „Resalat“ schrieb: „Manche Fachleute sagen, die Ursache für das Zögern der Regierung, gegen COVID-19 besondere Maßnahmen zu ergreifen, bestehe in Sorgen um die Wirt-schaft des Volkes. Doch es ist auf zwei wichtige Dinge hinzuweisen: Erstens: Wer möchte glauben, eine Regierung, die innerhalb der vergangenen sieben Jahre die Wirtschaft ruiniert hat, sei plötzlich von der Sorge um das Auskommen des Volkes ergriffen worden? Worin bestehen die Kosten dieser Wirtschaft – etwa in dem Tod von tausenden von Iranern pro Tag? Sollte das Leben der Menschen von der gelähmten Wirtschaft der Regierung abhängig gemacht werden?“

Am Sonntag schrieb die staatliche Zeitung „Vatan-e Emrooz“: „Der Vorschlag der Experten, die Zentren der Krise während der nächsten beiden Wochen zu schließen, wurde gestern von der ‚Nationalen Task Force zur Bekämpfung von COVID-19‘ unter Vorsitz von Hassan Rouhani nicht angenommen. Wer also ist verantwortlich für die Zunahme des Todeszolls?“

Natürlich geht die Methode, COVID-19 zur Unterdrückung des Volkes zu benutzen, nicht nur auf die Initiative Rouhanis zurück. Der Höchste Führer des Regimes, Ali Khamenei, der dies Virus einen „Segen“ und eine „Prüfung“ nannte, ist gemeinsam mit anderen Funktionären an diesem Verbrechen beteiligt.

Die staatliche Tageszeitung „Hamdeli“ schrieb am Samstag: „Wie viele von uns müssen noch täglich sterben, damit die Regierung endlich einen Plan zur Reduzierung der Todesfälle erstellt!“

Während die Menschen mit der Armut und der vom Coronavirus bewirkten Krise zu tun haben, hält das Regime am Bau von Raketen und an der Finanzierung von terroristischen Gruppen fest. Außerdem schädigt die im Regime institutionalisierte Korruption weiterhin die Wirtschaft des Iran.

Dazu schrieb die Tageszeitung „Hamdeli“: „Wenn die Regierung die Budgets von Institutionen reduzieren würde, die, ohne an der Gegenwart oder an der Zukunft des Landes interessiert zu sein, über ein fixes Budget verfügen, dann wäre sie vielleicht in der Lage, einiger ihrer finanziellen Probleme zu lösen. Dann könnte sie auch den Leuten helfen – inmitten der durch das Coronavirus hervorgerufenen Krise.“

Ein Blick auf die Medien des Regimes genügt, um zu zeigen: Der Plan der Mullahs, die Krankheit COVID-19 mit ihren massenhaften Todesfällen als Barriere gegen einen weiteren Aufstand des Volkes zu benutzen, ist gescheitert. Wenn noch mehr Menschen zu Grunde gehen, kommt die Explosion der unruhigen Gesellschaft immer näher und wird der Sturz der Mullahs unvermeidlich.